Mitglied inaktiv
Hallo, ich ahbe eine Tochter,die jetzt 7 monate alt ist...wir würden gerne bald das 2. Baby haben...bei meiner Tochter hatte ich eine Plazentainsuffizenz,sie wurde in der 28.Woche festgestellt aber ich habe erst in der 39.Woche entbunden,da es ihr in meinem bauch immer noch sehr gut ging...es wurde dann in der fast 40.Eoche eingeleitet,es war eine ganz normale geburt und ihr ging es sehr gut bis auf dass sie nur 2230 gramm hatte....ich wollte fragen,ob die gefahr einer weiteren präeklampsie größer ist wenn man schnell hintereinander ss wird??
Hallo, 1, ja, wenn die Wartezeit unter einem Jahr beträgt kann sich das Wiederholungsrisiko erhöhen. 2. die Zahlen der Literatur beziffern das Wiederholungsrisiko für eine Präemklampsie (Gestose) zwischen 19,5 -25,9 Prozent. Es ist also nicht gerade gering. Nach einer Eklampsie ist das Wiederholungsrisiko etwa bei 21.9Prozent bis 46.8 Prozent. Nach einem HELLP-Syndrom ist das Wiederholungsrisiko zwischen 3-5 Prozent anzusiedeln. Im Falle eines erneuten Kinderwunsches mit derartiger Vorgeschichte sollte sicher schon im Vorfeld auch der Hausarzt nach internistischen Symptomen, die von Herz-Kreislaufsystem ausgehen können oder auch die Niere betreffen können, schauen, um hier im entsprechende Risiken auszuschließen. Darüber hinaus sollte die Frau dann während der Schwangerschaft auf eine möglichst gesunde Ernährung unter Wahrung der maximalen Gewichtszunahme, einer ausreichenden Flüssigkeits-, Eiweiß- und Salzaufnahme achten. Die prophylaktische Einnahme von Magnesium hat sich in wissenschaftlichen Studien eindeutig als vorbeugend erwiesen. Unter Berücksichtigung der Vorgeschichte sind entsprechende Hinweiszeichen frühzeitig zu beachten. Auch ist über eine Ultraschall-Doppleruntersuchung zu sprechen, bei der man schon früher, als mit anderen Methoden, Hinweiszeichen für eine Präeklampsie erkennen kann. VB