Aggi
Sehr geehrter Herr Prof. Dr. Hackelöer, ich wende mich an Sie im Namen meiner Schwester. Sie ist derzeit in der 16. SSW. In der 10. Woche wurden bei ihr Antikörper festgestellt (Titer bereits bei 256). Bis jetzt 2 mal kontrolliert und ohne Veränderung. Wahrscheinlich das Resultat einer versäumten Anti-D-Prophylaxe nach der ersten Geburt. Die Ärzte sind nicht wirklich optimistisch. Sie hat in letzter Zeit sehr viel darüber gelesen und Artikel von einer Therapie mit hochdosiertem Immunglobulin gefunden (damit ich nichts falsch darstelle hier ihre Suchanfrage auf Englisch: „High dose gammaglobulin in fetus hemolytic disease treatment“). Wird solche Therapie vielleicht auch in Deutschland durchgeführt und falls ja, könnten Sie uns Ansprechpartner nennen? Vielen Dank für Ihre Antwort! Lg Aggi
hallo Aggi, bei positivem AK Titer(z.B. gegen D) ist eine Behandlung nicht möglich. Treten z.B. bei einer Blutuntergruppenunverträglichkeit Probleme beim Kind auf,kann man bereits intrauterin erfolgreich z.B. mit Bluttransfusionen behandeln. Eine generelle unspezifische Behandlung bei einem AK-Titer ist nicht als sinnvoll nachgewiesen. Nicht rumgooglen ist sinnvoll,sondern eine gute Beratung des betreuenden Arztes. Alles Gute Prof. Hackelöer
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