Gretchen2312
Sehr geehrter Herr Dr.Paulus, ich bin in einer MKG-Praxis als Operateur tätig. Wir haben einmal die Woche ambulante ITNs. Ab und zu also ca alle 2 Wochen haben wir auch eine Kindernarkose welche mit Sevofluran eingeleitet wird. Es besteht keine Gasabsaugung. Wir lassen allerdings während der Op genügend Frischluft in den OP und zum Zeitpunkt der Einleitung halte ich mich nicht im OP auf. Ich operiere erst wenn das Kind intubiert ist. Inwieweit besteht nun für das ungeborene Kind ein Risiko? Vielen Dank
Das Inhalationsnarkotikum Sevofluran wurde der FDA-Kategorie B zugeordnet, d. h. nach unauffälligen Tierversuchen sind bisher keine umfangreichen Daten zur menschlichen Schwangerschaft verfügbar. Man würde vorsichtshalber eine permanente Exposition über die Atemluft am Arbeitsplatz meiden, doch wäre die sporadische Inhalation in moderaten Konzentrationen sicher nicht mit einem besonderen Risiko für die kindliche Entwicklung verbunden.
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