Guten Morgen, mein 7 jähriger Sohn ist gestern beim Adventsbasar der Schule, einer offziellen Schulveranstaltung, auf dem Weg zum Auto auf dem Schulhof so unglücklich von einer kleinen Mauer abgerutscht, dass er sich ein sehr großes Stück des rechten bleibenden Schneidezahnes (ca. 2/5 des gesamten Zahnes und dazu noch mittig schräg nach oben!) abgeschlagen hat. Wir sind gleich zum zahnärztlichen Notdienst ( zum Glück unser eigener Zahnarzt!) gefahren. Dort wurde in einer 1 stündigen Sitzung das fehlende Stück mittels Kunststoff ersetzt. Der Zahn ist nun etwas kleiner als vorher und ( zumindest ) ich sehe auch genau wo das Stück angesetzt wurde. Ein Außenstehender bemerkt es höchst wahrscheinlich und Gott sei Dank nicht. Aufgrund der Größe und der Lage des abgeschlagenen Stückes werden wohl weitere Behandlungen, unter anderem eine Wurzelbehandlung nicht auszuschließen sein. Das heißt, unangenehme, langwierige und ziemlich kostspielige Folgebehandlungen. Ist es ein Behandlungs- oder Versorgungsnachteil für meinen Sohn, wenn die Sache als Schulunfall aufgenommen wird? Wir sind normalerweise privat versichert. Es haben mich nun schon 2 meiner Bekannten darauf angesprochen es lieber über unsere private Versicherung laufen zu lassen. Aber wenn es doch ein Schulunfall war, wird unsere Versicherung uns auf jeden Fall auf die BG verweisen. Ich dachte bisher immer bei BG Unfällen würde alles wie privat abgewickelt und auch alle Folgebehandlungen diesbezüglich mit eingeschlossen. Ich würde mich über Antwort sehr freuen. Sabine