Mitglied inaktiv
Hallo, heute möchte ich auch mal Ihren Rat in Anspruch nehmen. War mit meinem Sohn 4 Jahre beim Zahnarzt weil ein oberer Zahn dunkel wurde und er schmerzen hat. Er ist vor ca. 2 Jahren mal stark auf den Mund gefallen und der Zahn war bereits innerlich etwas gesplittert. Der ZA meinte der Zahn sei abgestorben. Wenn man auf den Zahn geklopft hat verspürte mein Sohn Schmerzen. Auf Kälte mit Eisspray hat er bei diesem Zahn nicht reagiert. Nun hat der ZA ein kleines Loch gebohrt und offen gelassen. DA soll eventuelles Sekret von der Wurzel ablaufen. Wenn wir das nicht gemacht hätten, könnte Zahnfleisch noch dick werden und es würde sich verschlimmern. Ein Röntgenbild zur Abklärung hat er nicht gemacht. Mein Kind meinte zu mir das er Schmerzen beim bohren hatte obwohl der ZA zugesagt hat der der Zahn ja tot sei und er nichts merken würde. Ist der Zahn wirklich tot? Kann bei dem Loch Karies entstehen? Wir putzen regelmässig und achten darauf das wir die speisereste entfernen können. Leider haben wir in Sachsen Anhalt keine Kinderzahnärzte. Ich kann somit Ihre "berühmte empfohlende Seite" nicht in Anspruch nehmen. Selbst die Zahnärztekammer S-A konnte mir nicht weiterhelfen. Ich möchte so gerne einen einfühlsamen Zahnarzt finden, was so natürlich nicht sehr einfach ist auf einem Dorf wo wir wohnen. Möchte auch nicht das mein Kind wegen den schmerzen dann gar nicht mehr zum Zahnarzt geht weil das mit dem Bohren nicht so wirklich angenehm für ihn war. Herzlichen Dank für Ihren Rat.
Hallo, bei einem abgestorbenen Zahn, der Probleme bereitet, entscheiden wir uns in der Regel zum "Herauszaubern". Mit 5-7 Jahren kommen ja schon die neuen bleibenden Zähen. Diese entstandene Infektion im Knochen könnte sonst den neuen Zahn schädigen. Versuchen Sie dafür bitte einen Zahnarzt zu finden , der mit Dormicum("Mutsaft") arbeitet. Vielleicht gibt es bei Ihnen in der Nähe eine Zahnklinik? Viele Grüße