Frage im Expertenforum Kinderzahngesundheit an Dr. med. dent. Jacqueline Esch:

@Frau Dr. Esch wg. Katastrophe noch zwei Fragen

Frage: @Frau Dr. Esch wg. Katastrophe noch zwei Fragen

Mitglied inaktiv

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Hallo Frau Esch, erst einmal vielen Dank für Ihre Antwort, ein wenig getröstet bin ich, aber ich verstehe immer noch nicht, was wir falsch gemacht haben könnten. Die Oma sagte spontan: Aber die putzt doch am besten von allen Enkeln und erinnerte sich auch, dass meine Kleine abends mal gesagt hat (als sie immer wieder aus dem Bett kam), sie wolle/dürfe nichts mehr essen, sie habe gerade Zähne geputzt. Meine Oma meinte, die anderen Enkel seien da viel laxer (udn die haben nix nix nix!) Sie hat nie die Flasche bekommen, noch nicht einmal Wasser daraus, keine Schnabeltassen oder dergleichen. Vom Stillen gings direkt an den Becher. Es gibt nur morgens Orangensaft. DAzu ist sie Brot mit Quark und Gelee oder Marmelade (selbstgemacht mit halbem Zucker). Wir haben eigentlich nur zu Geburtstagen und besonderen Anlässen Apfelsaft im Haus, weil wir selbst vorzugsweise Wasser oder Sprudel trinken. Sie ist auch nicht sehr auf Süßes aus. Bananen mag sie nicht. Ihr Bruder isst keinen Deut anders als sie (wurde etwas weniger lang gestillt) und hat nichts, allerdings hat er auch ein "lückigeres" Gebiss ich vermute, bei ihm reichen die Borsten der elektrischen zahnbürste auch weiter in die Zwischenräume. Beide Kinder beherrschen das Spülen und ich lasse sie jetzt mit Elmex abends spülen (30sec. schaffen sie nicht, aber sie spülen durch den ganzen Mund und intensiv). Meine Tochter ist zwar noch nicht ganz 5, aber kann ich das wohl trotdem bei ihr machen (sie drückt die Flüssigkeit recht geschickt durch die Zähne mit der Zunge und schluckt nichts davon - hat bisher ja auch mit Wasser immer gut gespült). Meine Tochter muss recht häufig inhalieren (Cromoglycinsäure, aber auch mal Atrovent), könnte es damit etwas zu tun haben? Außerdem hat sie leider sehr heftigen Lippenherpes besonders im Winter(ihr bleibt auch nix erspart) kann das auch die Mundflora "beeinflussen"? Zur Behandlung steht zu entscheiden entweder in drei Einzelsitzungen mit Sedieren und Lachgas oder in einer einzigen Sitzung im Januar unter Vollnarkose. Es kommt eine Anästhesistin dazu. Ich habe ziemlich Respekt vor Vollnarkosen, sehe aber natürlich auch die Vorteile, alles schnell, sauberer und in einem Aufwasch zu machen. Könnten Sie mir dazu noch etwas schreiben? Vielen Dank jedenfalls für ihre lange erste Antwort und ihre Mühe. Viele Grüße Tinka


Dr. Jacqueline Esch

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Hallo, Ihre häusliche Zahnpflege und die zahnfreundliche Erziehung sind vorbildlich. Die Kariesanfälligkeit könnte unter Umständen mit dem Medikament zusammenhängen. Habne Sie die Nebenwirkungenauf dem Beipackzettel schon gelesen? Das Medikament, wie der Name schon sagt , ist säurehaltig. Bei regelmäßiger Anwendung könnte das zu Erosionen führen. Als Nebenwirkung wird unter anderem auch die Mundtrockenheit genannt. Dies kann zum Austrocknen der Zahnhartsubstanz führen. Dies macht diese anfälliger. Sprechen sie mit dem Kinderarzt darüber. Bei der Anästhesie wäre auch entscheidend, warum Ihre Tochter regelmäßig inhalieren muß. Haben Sie das dem Kollegen mitgeteilt? Viele Grüße


Mitglied inaktiv

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Wann etwa fallen die Backenzähne raus? Wenn alle Zähne behandelt sind und kein offener Karies im Mund, besteht dann die Chance, dass die bleibenden Zähne ganz gesund sein werden? Sollte man mal einen Kieferorthopäden wegen des engen Gebisses aufsuchen? Ein Eck- und ein Schneidezahn sind vermutlich zusammengewachsen (ein Schneidezahn "fehlt" dafür ist der danebenligende Eckzahn extrem breit, deswegen die Vermutung des Zahnarztes)?


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