crisia8
Hallo, wir hatten lange einen unerfüllten Kinderwunsch mit vielen ICSI Versuchen. Vor 4 Jahren bekamen wir den lang ersehnten Nachwuchs (Zwilling - es wurden 2 Blastozysten eingesetzt). Aktuell sind noch Blastozysten aus der Eizellenentnahme aus dem Jahr 2020 eingefroren. Mein Mann und ich sind am überlegen, ob wir es nochmal versuchen sollten. Dazu einige Fragen: - Kann die Blastozyste durch die Konservierung über die Jahre hinweg Schaden genommen haben? - ich bin aktuell 43 Jahre alt. Bin ich für eine erneute Schwangerschaft zu alt? . Während der Zwillingsschwangerschaft hatte ich einen stark verkürzten Muttermund und war häufig im Krankenhaus (ab SSW 23). Ist davon auszugehen, dass dies wieder so eintreten würde? - würden Sie uns zu einem erneuten Versuch raten oder abraten? Danke für die Antworten.
Hallo, auch im Alter von 43 Jahren können Sie noch eine Schwangerschaft austragen, allerdings gelten Sie als Risikoschwangere auch bei Ihrer Vorgeschichte mit der sog. Cervixinsuffizienz. Die behandelnden Ärzte müssen rechtzeitig entscheiden, ob eine sog. Cerclage, ein Muttermundsverschluss notwendig wird. Die seit 5 Jahren eingefrorenen Blastozysten tragen keinen Schaden davon, sie sind die gesamte Zeit in einem stabilen Stadium eingefroren. Allerdings würde ich Ihnen raten, dieses Mal nur 1 Blastozyste zu transferieren und somit ein erneutes Zwillingsrisiko zu umgehen. Alles Gute ! RP
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