FrauvonWunderfitz
Hallo Frau Dr. Popovici, ich habe ein Problem: Angst. Seit 2010 hatte ich drei MA (zweimal 13.SSW, einmal 9.SSW). In der Abortsprechstunde an einer Uniklinik wurde alles abgeklärt und behandelt (Prothrombin Mutation und MTHFR Mutation beides heterozygot, Schilddrüsenunterfunktion behandelt mit Heparin und ASS, die Schildrüse eingestellt mit L Thyroxin, ANA Titer vorhanden 1:160 (oder 1:180? jedenfalls gering) Fortsetzung folg...
Hallo, Sie sollten Ihre Angst mit Ihrem Gynäkologen besprechen. Sowohl die Zysten am Ovar (in der SS oder nach einem Abort) als auch die Aborte sind erklärbar und sollten Ihnen keine Angst machen, sobald Sie verstehen was in Ihrem Körper abläuft.... Die Angst erachte ich bei Nicht-Wissen für völlig normal. Wenn Sie aber rational verstanden haben was Ihre Diagnose ist und immer noch Angst haben, brauchen Sie eine zusätzliche psychologische Therapie. Alles Gute, RP
FrauvonWunderfitz
Nun zu meiner Angst: Nach der MA 2010 und der MA 2012 wurden jeweils innerhalb von drei Wochen nach der AS im Ultraschall vergrösserte Eierstöcke und Zysten zu sehen (ca.5cm) auf beiden Seiten. Ich wurde gefragt ob ich hormonell stimuliert worden sei, was NICHT der Fall ist. Bei den Nachkontrollen hat mich mein FA nicht darauf angesprochen; Mich haben in den letzten zwei Jahren wirklich sehr viele Gynäkologen untersucht auch US: wenn da ein Verdacht auf Eierstockkrebs bestanden würde, dann wäre das doch einem der vielen Gynäkologen sicherlich einmal aufgefallen? Zudem hatte ich wegen Nierenzysten dieses Jahr im März ein MRT der ableitenden Harnwege...wäre da ein Tumor der Eierstöcke erkannt worden? Seit meiner letzten Absaugung im Juli hat sich die Dauer meiner Periode von 4-5 auf 8 Tage verlängert, der Abstanden von 25/26 Tagen ist jedoch gleich geblieben. Ist das nur meine Angst oder muss ich mir Gedanken machen? Liebe Grüße und vielen Dank für Ihre Mühe Lucy
FrauvonWunderfitz
Letzter Ultraschall war im Oktober 2012
Hallo Lucy, woher kommt die Angst vor Eierstockkrebs? Die MAs hätten damit gar nichts zu tun und Zysten nach Abort (zumindest eine große - die CL Zyste, es können auch mal zwei sein) sind völlig normal. Alles Gute, RP
FrauvonWunderfitz
Vielen Dank für Ihre Antworten; die Angst vor Eierstockkrebs kommt daher weil die Eierstöcke nach den Aborten vergrössert waren und auch etwas freie Flüssigkeit im Bauchraum zu sehen war. Ich wurde aber nur gefrag ob ich hormonell stimuliert worden wäre, was aber nicht der Fall war. Weil ich aber immer solche Angst habe, kann ich in den Situationen nicht reagieren sondern erst hinter her und dann konstruiert mein Gehirn mit Hilfe von google ein Ovarialkarzinom: vergrösserte Eierstöcke+etwas Flüssigkeit im Bauchraum=Ovarialkarzinom. Dazu kommt noch die veränderte Blutungslänge seit der Absuagung im Juli; nun dauert meine Periode 8 Tage. Und in der Kombination kommt das dann heraus. Ich bin auch langsam schon verzweifelt. In meinem Kopf ist jeder Arztbesuch eine Qual denn in meinem Kopf ist der Arzt kein Helfer und Heiler sondern Überbringer schlechter Nachrichten; das hat sich gesteigert als 2010 meine Herzmuskelentzündung als Depression eingestuft wurde und sehr spät erkannt wurde und als es dann erkannt wurde, waren die Ärzte in höchster Alarmbereitschaft, was mir widerum Angst gemacht hat. So kommt es zu den Ängsten entweder ganz furchtbare Diagnosen zu hören oder eben, dass etwas übersehen wird. Danke, dass Sie sich das durchlesen. LG Lucy
Hallo, das tut mir wirklich leid. Ich verstehe Sie,aber ich bin nicht sicher, dass ich wirklich helfen kann. 2010 ist sicherlich nicht gut für Ihre Angst gewesen, dennoch müssen Sie zumindest einen Arzt finden, dem sie vertrauen, sonst werden Sie wahnsinnig - und es gibt schon auch viele sehr gute Ärzte - Sie müssen aber auch mit ihnen sprechen und sich nicht erst in Verzweiflung an google wenden. Und wenn Sie 2x zum Arzt gehen - einfach, damit er es Ihnen erklärt.... Also: jede Frau hat mit Hormonveränderungen (z.B. bei jedem Eisprung und auch in SSten) etwas freie Flüssigkeit im Bauch! Das sehe ich täglich mehrmals, meist in Kombination mit "Zysten" die eben einen Follikel (Eibläschen) oder einen Gelbkörper darstellen. Die Aufgabe des Arztes ist es dies tatsächlich von einem Ovarialkarzinom zu unterscheiden und hierzu gibt es mehrere Algorithmen. Das ist nicht immer leicht, aber meistens gelingt es sehr gut, da die Unterschiede sehr deutlich sind. In Ihrer Situation kann ich nur sagen, dass Sie alle typischen Merkmale für einen Gelbkörper in der Frühschwangerschaft hatten und die Wahrscheinlichkeit extrem gering für ein OvarialCa ist. Auch die Blutungslänge ist hormonell bedingt nach dem Abort und ist nicht typisch für ein OvarialCa. Google ist für Sie in Zukunft verboten. Da kann man sich viel zusammenreimen mit der nötigen Phantasie. Eigentlich müssen Sie jetzt dringent erneut zu Ihrem FA, damit er erneut einen US macht und Sie untersucht. Das ist das einzig sinnvolle. Ich wäre dann auch beruhigt, weil über das Internet kann man und soll man keine Diagnosen stellen.....weder Sie, noch wir Ärzte. Alles Gute, RP
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