Mitglied inaktiv
Sehr geehrte Frau Dr. Czeromin, Ich habe einen positiven Schwangerschaftstest. Heute teilte mir meine Ärztin das Ergebnis der letzten Vorsorge mit: Pap II w bei HPV positiv (high risk). Das Labor schreibt, dass die Vermutung auf eine unspezifische Entzündung bestehe, die mit Vagi Hexal behandelt werden müsse. Meine Ärztin sagt, dass wir bis zum 2. SS-Drittel warten, um dann mit der Behandlung zu beginnen. Nun zu meinen Fragen: 1. Ist eine solche Behandlung überhaupt notwendig, wenn lediglich eine Vermutung ohne spezielle Aussage über Art des Erregers besteht? 2. In wieweit könnte sich eine tatsächliche Infektion auf die SS auswirken bzw. eine Fehlgeburt begünstigen? Ich bin sehr in Sorge, da wir uns dieses Baby so gewünscht haben. Vielen Dank schon vorab für Ihren ärztlichen Rat! Mit freundlichem Gruß Daniela
Liebe Daniela, bei einem PAP IIw sieht man entzündliche Veränderungen in den abgestrichenen Zellen, deshalb die Empfehlung des Labors. Ihre Faruenärztin hat recht, eine Behandlung sollte erst im II. Schwnagerschafstdrittel erfolgen. Eine Entzündung in der Scheide kann neben den Zellveränderungen am Muttermund auch vorzeitige Blasensprünge im Verlauf der späteren (!)Schwangerschaft verursachen, deshalb auch erst die Therapie später. Eine Kontrolle des Zellabstrichs ist auf jeden Fall nötig! Besprechen Sie mit Ihrer Frauenärztin, ob dann nicht auch eine bakteriologischer Abstrich erfolgen soll, um dann gezielt und nicht nur rein vorsorglich zu behandeln. MFG Ute Czeromin
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