bellaluna
Guten Tag, seit April 12 besteht ein Kiwu. Ich (27 J.), PCO, keine erhöhten männl. Hormone, BMI 20, Schilddrüse ist gut eingestellt, Bauchspiegelung: 2 kleine Endometriose Herde, die entfernt wurden. Er (29 J.), Spermaquali gut, jedoch nach 24 h, tot. 6x GV nach Plan, 1. Icsi und Kryo negativ. 2. Icsi (HCG 37, 3 Tage Kontrolle nur 76). Jetzt Gerinnungsuntersuchung, die Protein S Mangel ergab. Soll jetzt Cyclo Progynova nehmen, um dann mit Progynova 21 für Kryo vorzubereiten. Wie stehen die Chancen für eine SS, die bleibt? Ist eine zusätzliche Therapie mit ASS, Heparin oder/und anderes sinnvoll? Bedeutet der Mangel, das ich grundsätzlich an eine Antithrombotische Therapie denken sollte? Vielen Dank im Voraus für Ihre Einschätzung. MFG Bellaluna
Dr. Cosima Huober-Zeeb
Ein Protein-S-Mangel ist mit einer erhöhten Thromboseneigung assoziiert. Unter Umständen kann dies auch die Ursache für eine Fehlgeburt sein. Ich würde daher bei einer erneuten Kinderwunschbehandlung bzw. Schwangerschaft eine antithrombotische Therapie empfehlen (ASS und/oder Heparin). Auch ist generell das Risiko für Beinvenenthrombosen erhöht und es sollte bei zusätzlichen Risikofaktoren (längere Immobilisation, Hormoneinnahme etc.) ggf. eine Thromboseprophylaxe durchgeführt werden! Mit freundlichen Grüssen Dr. C. Huober-Zeeb
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