Frage im Expertenforum Kinderwunsch an Prof. Dr. med. H. W. Michelmann:

Nochmals Blastos...

Frage: Nochmals Blastos...

Mitglied inaktiv

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Hallo Herr Professor, herzlichen Dank für Ihre schnelle Antwort. Ich wollte damit auch auf keinen Fall in Frage stellen, dass unser Zentrum korrekt handelt! Mir ist das Gesetz bekannt und daher werden wir den nächsten Versuch auch im Ausland machen lassen. Ich bin diesbezüglich sehr zuversichtlich, da ich immer eine Menge (und guter) Eizellen produziert habe. Ich danke für Ihre Antwort und würde noch gern wissen, ob sie mir zur Steigerung der Qualität der Eizellen noch etwas raten können? Gruß, Chris


Prof. Dr. H. W. Michelmann

Prof. Dr. H. W. Michelmann

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Hallo Chris, wenn wir das Geheimnis wüssten, wie man "gute" Eizellen produzieren könnte, hätten wir sehr viel bessere Schwangerschaftsraten. Leider kann man gar nichts machen. Da die Eizellen bereits während der Fetalperiode gebildet werden, wird auch schon dort jede Eizelle qualitativ festgelegt. Qualitätsmerkmale sind: die Anzahl gewonnener Eizellen (je mehr je besser), die Befruchtungsrate (bei IVF), die Entwicklungsgeschwindigkeit (ganz wichtig), das Entwicklungsstadium an einem bestimmten Tag sowie die Morphologie der entstandenen Embryonen. Ich wünsche beim nächsten Versuch viel Erfolg!


Mitglied inaktiv

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Also bezüglich der Eizellen waren es bei den Versuchen immer zwischen 11 und 19 (3. Versuch). Die Befruchtungsrate lag im Schnitt bei ICSI bei rund 50-60% und es wurden jeweils 4-6 Zeller transferiert. Das klingt doch dann eigentlich ganz gut, oder?! Bei uns liegt es auch wohl mehr an meinem Mann, der am OAT Syndrom leidet. Man sagte uns, dass daran gar nichts zu ändern sei, stimmt das? Mein Mann hat vor rund einem dreiviertel Jahr aufgehört zu rauchen, wovon wir uns für den 4. Versuch ein bisschen etwas versprechen.... könnte das sein? Superherzlichen Dank für Ihre zuverlässig schnellen Antworten und danke für die Wünsche!!! Chris


Prof. Dr. H. W. Michelmann

Prof. Dr. H. W. Michelmann

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Hallo Chris, das hört sich alles wirklich sehr gut an, so dass der Erfolg eigentlich kommen müsste. Leider ist es uns in den meisten Fällen nicht möglich, die Ursachen für ein Scheitern herauszufinden. Diese können extrem vielfältig sein. Ob gegen das OAT-Syndrom was zu machen ist, kann nur der behandelnde Androloge sagen. Aber leider ist es so, dass in der Mehrzahl der Fälle tatsächlich keine Therapie möglich ist. Wichtig ist, dass eine genaue Diagnose die Ursache für die OAT herausfindet.


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