Lillipilli
Guten Tag, ich habe eine Frage zum Thema HCG. Mein Eisprung muss um den 29./30.1 herum passiert sein. Da wir diesen Zyklus (1. Zyklus nach Absetzen der Mikropille) nur einmal GV hatten, am 28.1., gibt es nicht viel Spielraum in punkto Befruchtungszeitpunkt. Mein Schwangerschaftstest war am 10.2. leicht positiv. Clearblue Digital am 14.2. "Schwanger 2-3". Da ich gestern ohnehin zur Blutabnahme wegen meiner Schilddrüsenwerte beim Hausarzt war, habe ich mir den HCG-Wert gleich mit abnehmen lassen. Dieser lag bei 398. Also sehr niedrig, wenn man rechnet, dass ich aktuell ja bereits mindestens SSW 5+1 sein müsste, also ES+23? Bei meinem Sohn lag der Wert im vergleichbaren Zeitraum, soweit ich weiß, eher bei 6.000. Schmerzen oder Blutungen habe ich keine, einen Ultraschalltermin habe ich noch nicht ausgemacht. Wie ist Ihre Einschätzung? Auf was sollte ich mich einstellen, wie sollte ich weiter vorgehen? Herzlichen Dank!
Guten Morgen, nach Ihrem berechneten Schwangerschaftsalter müsste der Wert, wie Sie schreiben, höher sein. Ich rate zur Kontrolle in einer Woche, weiterhin Vereinbarung eines Ultraschalltermines. Ggf wird sich die Schwangerschaft leider nicht wie gewünscht entwickeln. LG
Lillipilli
Vielen Dank für Ihre Antwort! Ich werde mich daran halten und für nächste Woche einen Termin bei meiner Frauenärztin vereinbaren, in der Hoffnung, dass dieser etwas Klarheit bringt.
Lillipilli
Guten Tag Herr Dr. Moltrecht, bei mir haben mittlerweile Blutungen eingesetzt (Stärke, Gewebe und Schmerzen vergleichbar mit Periode). Beginn am 26.2., erst ganz leicht/wenig, seit 28.2. stark, seit heute weniger/ stagnieren. Schmerzen habe ich keine. Ab und zu nehme ich ein leichtes Stechen Ecke Gebärmutter wahr. Mein Kontrolltest heute morgen war deutlich positiv, die Linie gefühlt stärker als vorher. Ich war eigentlich "guter Dinge", dass die erwartete Fehlgeburt nun ihren natürlichen Lauf nimmt, bin jetzt aber schon wieder total verunsichert davon, dass die Blutung stagniert und der Test so deutlich positiv ist. Meine Frauenärztin ist ausgerechnet diese Woche im Urlaub, der Vertretungsarzt hat schon geschlossen. Ich würde gerne am Montag in der Praxis anrufen und sobald wie möglich einen Termin vereinbaren – denken Sie, das ist zeitlich vertretbar oder halten Sie es für zu riskant, falls eventuell eine ELSS vorliegen könnte...? Ich bedanke mich ganz herzlich!
...das tut mir sehr leid! Da die Blutung recht stark war, spricht dies eher gegen eine ELSS und die Kontrolle wie geplant reicht. Falls wider Erwarten starke Schmerzen am Wochenende: Untersuchung in Klinik. LG
Lillipilli
Hallo. Ich antworte nun noch einmal auf meinen eigenen Beitrag, weil ich es immer ganz gut finde, darüber zu informieren wie der weitere Verlauf war und um das Thema abzuschließen: Der Kontrolltermin bei der Frauenärztin war am 8.3. (Ärztin zunächst im Urlaub, dann kein früherer Termin möglich), also bei ca. SSW 7+2. Dort wurde ein US gemacht: In der Gebärmutter war nichts zu sehen, Schleimhaut flach. Keine Anzeichen auf ELSS. Der Urintest in der Praxis war stark positiv. Blut wurde bei 7+2 abgenommen, zur Verlaufskontrolle bei 7+4. Blutwert 7+2 = 4.700, Blutwert 7+5 = 6.100. Ich erhielt dann sofort eine Überweisung mit Verdacht auf ELSS in die Klinik, dort wurde erneut ein US gemacht und nach langem Hin und Her wurde die Schwangerschaft im rechten Eileiter entdeckt und kurz danach operativ entfernt (samt des Eileiters). War wohl schon alles recht groß, der Wert mittlerweile bei knapp 7.000. Insgesamt wohl ein halbwegs atypischer Verlauf: Keine Schmierblutungen, dafür starke Blutung mit viel Gewebeabgang (fruchthöhlen-ähnlich), keinerlei Schmerzen (auch nicht beim Abtasten), hoher Wert, Eileiter aber trotzdem noch nicht geplatzt. Ich hoffe nun, dass alles Weitere etwas typischer verläuft, der HCG sinkt und ich keine Beschwerden habe. Das wäre so schön.
Hallo Lillipilli, das tut mir sehr leid; wie Sie schreiben, war der Verlauf ungewöhnlich; da der Eileiter entfernt werden musste, wird der HCG nun schnell negativ werden. LG R. Moltrecht
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