Mitglied inaktiv
Das wäre toll, denn es scheint bei Ihnen doch etwas schneller zu gehen :-)) Was denken Sie über eine Einnahme von Utrogest in der 2. ZH? Wäre dies vorerst eine Alternative zu Clomifen? Wie sähe die Einnahme von Utrogest dann aus? Kann Utrogest auch genommen werden, ohne vorher die Hormonwerte überprüfen zu lassen? Kann es schaden, wenn ein Überschuss da ist? Mein FA hat mir ohne Vorabkontrolle der Hormonwerte gleich Clomifen verschrieben. Vielen Dank.
Hallo toluha, jetzt, kurz vor Ende des Jahres und kurz vor der Einführung einer neuen Regelung für IVF/ICSI mit 50% Selbstbeteiligung brennt in allen Praxen der Kittel. Alle KiWu-Zentren arbeiten rund um die Uhr und die Patienten stehen Schlange. Da ist es verständlich, wenn das Forum etwas zu kurz kommt. Ich bin eigentlich nicht der richtige Ansprechpartner (mal die Info unter meinem Namen lesen) aber ich möchte trotzdem helfen. Sämtliche Eingriffe in den Zyklus, sowohl in der Follikelphase (Clomifen) als auch in der Lutealphase (Utrogest) sollten grundsätzlich immer unter hormoneller Überwachung (möglichst mit zusätzlicher Ultraschallkontrolle) stattfinden. Nur so kann man erkennen, ob die Gabe von Clomifen tatsächlich nur ein monofollikuläres Wachstum (nur ein Follikel = eine Eizelle) hervorruft. Nur so kann die Gefahr einer Mehrlingschwangerschaft rechtzeitig erkannt werden. Nach dem Eisprung kann man die Gelbkörperphase mit Utrogest unterstützen. Aber auch hier gilt, dass diese Gabe individuell nach Hormondiagnostik + Ultraschall gegeben werden muss. Es gibt kein allgemein gültiges Patentrezept, das man für alle Frauen in gleicher Weise einsetzen kann. Also: (1.) Clomifen und Utrogest werden für zwei völlig verschiedene Prozesse im Zyklus gegeben. (2.) Beides muss individuell nach Hormon- und Ultraschallkontrolle gegeben werden. Zum Schluss noch ein guter Rat: Wenn sie Kinderwunsch haben, sollten sie zur Behandlung unbedingt in ein Kinderwunschzentrum gehen. Viel Glück!
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