Sehr geehrter Herr Dr. Emig, ich habe am 21.07.2025 einen Kryotransfer mit einer 5-Tage-Blastozyste gehabt. Dementsprechend wurde der voraussichtliche Entbindungstermin auf den 08.04.2026 berechnet. Da das Kind aktuell in Beckenendlage liegt und zusätzlich eine Nabelschnurumschlingung um den Hals besteht, haben wir uns für einen geplanten Kaiserschnitt entschieden. Ich habe nun einen Termin für den Kaiserschnitt am 30.03. gewählt. Dieser Termin würde nach der IVF-Berechnung 38+5 SSW entsprechen. Sowohl die Ärztin in der Klinik als auch mein Frauenarzt meinten, dass das Kind zu diesem Zeitpunkt ausreichend reif sein sollte. Allerdings lag der Embryo im ersten Trimester in der Entwicklung zeitweise einige Tage zurück. Der hCG-Wert war von Anfang an hoch und entwickelte sich sehr gut. Die Herzfrequenz war im ersten Ultraschall jedoch zunächst grenzwertig niedrig und stabilisierte sich erst eine Woche später. Auch die Embryogröße war zunächst etwas kleiner: z. B. bei 10+3 entsprach die SSL etwa 9+5. Beim Ersttrimesterscreening bei 12+6 lag die SSL dann bei 65,1 mm (etwa 50. Perzentile). Später wurde das Kind insgesamt eher zierlich eingeschätzt, meist im Bereich von etwa 20–35 Perzentile beim Gewicht. Bei 16+0 lag die Schätzung einmal bei etwa der 15. Perzentile. Die letzte Messung bei 36+1 ergab ein geschätztes Gewicht von etwa 2800 g; die Ärztin in der Klinik meinte, das sei völlig in Ordnung. Meine Frage ist nun: Kann es sein, dass sich der Embryo nach dem Transfer erst einige Tage später implantiert hat und deshalb anfangs etwas kleiner war? Hätte man in einem solchen Fall den Entbindungstermin korrigieren sollen, oder gilt die Berechnung nach dem Transferdatum bei IVF grundsätzlich als sehr präzise? Ich mache mir etwas Sorgen, dass der Kaiserschnitt eventuell zu früh geplant sein könnte und das Kind dadurch Atemprobleme bekommen könnte. Vielen Dank für Ihre Einschätzung.