Frage im Expertenforum Kinderwunsch an Dr. med. Birgit Müller:

Endometriosezysten

Frage: Endometriosezysten

Mitglied inaktiv

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Sehr geehrte Frau Dr. Müller, ich habe einen 5-jährigen Sohn, und seit 3 Jahren versuchen wir ein . Kind zu bekommen. Letztes Jahr wurde bei mir eine Lapra durchgeführt, wo alles in Ordnung war. Bei meinem Mann wurde eine Asthenozoospermie(hoffentlich richtig geschr.) festgestellt. Wir haben eine INsemination probiert, die aber von meinem damaligen FA gemacht wurde, und nicht richtig lief. ANsonsten nur 3 Zyklen Clomifen. Dieses Jahr haben wir uns in einer Kiwu-sprechstunde in Dortmund angemeldet. Das Gespräch verlief gut, Spermiogramm in Ordnung. Leider stellte er bei mir eine Zyste fest, die dann mit einer Größe von 6,5x 4,8cm entfernt wurde. Dabei stellte sich eine Endometriosezyste raus. Laut Histologie gering aktive, regressiv. Danach bin ich in Kur gefahren, und wollte nun mit meiner Behandlung beginnen, nun stellte sich 8 Wochen später bei der Kontrolle raus, das wieder eine Zyste gewachsen ist, diesmal 3,3x3,2 cm. Das ist für mich ein ziemlicher Rückschlag. Meine FA meinte eventuell wieder Entfernung mit anschließender HOrmontherapie. Das möchte ich aber absolut nicht. Mein "Kinderwunscharzt" möchte sich die Zyste erst bei Eintritt der nächsten Mens ansehen, und abwarten ob eventuell trotzdem eine Behandlung angefangen werden kann. Können Sie mir vielleicht ein Rat geben, was ich tun kann? Ich möchte nicht verhüten, und die Nebenwirkungen der Hormontherapie auch nicht unbedingt in Kauf nehmen. Ich bin ziemlich daneben, weil ich mein ERstgespräch im Januar hatte, und endlich anfangen möchte, und ich krieg ein Tiefschlag nach dem anderen. FErner verstehe ich nicht, warum letztes Jahr keine Endometriose diagnostiziert wurde, zumal ich immer Schmerzen im Unerleibsbereich hatte. Und eine abschließende Frage noch: Stimmt es das man bei Zystenbildung nicht sonnenbaden soll? Vielen Dank und herzliche Grüße


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Hallo miri, außer besagter Hormontherapie können Sie nichts zur Behandlung der Zyste beitragen. Aber vielleicht geht es ja auch ohne Hormonbehandlung (je nach Befund des KiWu-Arztes). Warum letztes Jahr nichts festgestellt wurde, kann ich aus der Ferne nicht beantworten. Die Theorie mit Zysten und Verbot von Sonnenbädern ist mir neu, kann ich leider nichts dazu sagen (woher haben Sie das?). Viel Erfolg für die weitere Behandlung! Liebe Grüße Dr. B. Müller


Mitglied inaktiv

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Sorry, hab grad ein paar Fehler entdeckt, bzw. Unklarheiten. Das erste Kind ist unseres gemeinsames Kind wir wollen seit 3 Jahren ein zweites bekommen. Und vielleicht können sie mir auch noch sagen, ob es stimmt, das aufgrund des momentanen Befundes keine Schwangerschaft möglich ist, weil der Follikel sich nicht in der Gebärmutter halten könne? Meine Ärztin hat nämlich beim Ultraschall festgestellt, das im rechten Eileiter ein Follikel herangewachsen ist, und sich die Gebärmutterschleimhaut auch aufgebaut hat. vielen DAnk


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Hallo miri, Ihre Frage hat mehrere sachliche Ungereimtheiten, aber wenn ein Follikel herangereift ist und sich die Schleimhaut aufgebaut hat, ist auch eine SS möglich. Lassen Sie sich nicht verunsichern! Liebe Grüße! Dr. B. Müller


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danke


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danke


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