Hallo Herr Dr. Gagsteiger,  meine Ausgangssituation ist folgende: Endometriose (zwei Laparoskopien), 2021 eine Tochter geboren nach zweitem IVF-Versuch, AMH damals 1,44, beide Versuche wenig Eizellen (2 und 4) nach Standard-Protokoll.  Jetzt bin ich 40, AMH 0,33, alle anderen Werte gut, DHEA leicht erhöht (Wert habe ich nicht vorliegen). Ultraschall an ZT 3 mit 8 Antralfollikel.  Ich habe nun 7 Tage mit 300 I. E. Pergoveris ab ZT 3 stimuliert. Es hat sich nur ein Leitfollikel herausgebildet, alle anderen waren zu klein (4-5 cm). Punktion wurde angesetzt, Abends mit Ovitrelle ausgelöst, am selben Abend noch mal Orgalutran gespritzt. Zwei Tage später bei der Punktion war der Follikel leider schon geplatzt.  Nun schlägt meine Ärztin vor, niedriger zu Stimulieren (150 I. E.) und mit Synarela ab ZT 1 den Eisprung zu unterdrücken.  Außerdem sagte sie, ich könne mal noch DHEA 75 mg versuchen, obwohl das von meinem Spiegel her eigentlich nicht nötig wäre.  Macht eine solche Supplementation tatsächlich Sinn bei leicht erhöhtem Blutspiegel? Ich habe gelesen, dass ein zu hoher Spiegel wiederum kontraproduktiv sein kann.  Wäre ein Pausenzyklus trotz meines niedrigen AMH sinnvoll, auch wenn körperlich alles okay wäre beim Ultraschall am 1. ZT?  Könnte es sinnvoll sein, den nächsten Stimulationszyklus mit Letrozol oder Clomifen zu unterstützen?  Vielen Dank für Ihre Einschätzung und ein schönes neues Jahr! :)