Mitglied inaktiv
Hallo Frau Dr. Müller, ich habe folgende Fragen an Sie: Man sagte mir,dass ab einem Alter von 40 Jahren die Fruchtbarkeit der Frau stark nachlässt. Von den zur Verfügung stehenden Eibläschen wären über 60% mit einem Chromosomenfehler ausgestattet. -Handelt es sich im Falle einer Fehlgeburt immer um Embryonen mit Cromosomenfehler? -Wie hoch ist das Risiko einer Fehlgeburt bei einer 40jährigen Frau? -Kann es sein, dass drei Tage nach dem Embryonentransfer diese wieder durch die Scheide ausgeschieden werden? Zwischen den ganzen Ausscheidungen des Utrogest war ein glänzender, schleimiger Punkt zu sehen.
Dr. Birgit Müller
Hallo Alina, den meisten Aborten liegt ein Chromosomenfehler zugrunde. Ich bin kein Freund von Statistiken, deshalb kann ich Ihnen keine genaue Prozentzahl anbieten; wegen der altersbedingt zunehmenden Chromosomenstörungen treten Fehlgeburten bei Frauen ab 40 allerdings prozentual deutlich häufiger auf als bei jüngeren Frauen. Die Embryonen sind so klein, daß man sie sicher nicht als schleimigen Punkt sehen kann; ich vermute, daß nicht eingenistete Embryonen bereits in der Gebärmutter absterben und sich dort "auflösen", ohne wirklich ausgestoßen zu werden. Untersuchungen hierzu sind mir allerdings nicht bekannt. Liebe Grüße Dr. B. Müller
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