Frage im Expertenforum Kinderwunsch an Dr. med. Birgit Müller:

Bakterien

Frage: Bakterien

Mitglied inaktiv

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Sehr geehrte Frau Dr. Müller, bei einem Abstrich wurden Streptokokken B und Escherichia coli gefunden. Meine Ärztin hält das grundsätzlich nicht unbedingt für behandlungsbedürftig, da ich keine Beschwerden habe. Da jedoch im Spermiogamm meines Mannes Staphylokokken (Staph. aureaus) gefunden wurden, könnte es trotz der verschiedenen Bakterien zu einer Wechselwirkung kommen. Halten Sie eine Antibiotikatherapie bei meinem Mann und mir für notwendig, gibt es Alternativen oder sollte man gar nichts machen? Können diese Bakterien eine Schwangerschaft verhindern? Vielen Dank.


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Hallo Netha, da Sie keine Beschwerden haben, schließe ich mich der Meinung Ihrer FÄ an. Bei Ihrem Mann würde ich die Durchführung einer AB-Therapie davon abhängig machen, ob es viele oder wenige Bakterien sind und ob das Spermiogramm evtl. auf Grund der Bakterien eingeschränkt ist (dann kann tatsächlich die Chance auf eine SS reduziert sein). Liebe Grüße Dr. B. Müller


Mitglied inaktiv

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Nachtrag:Liebe Frau Dr. Müller, ich hatte mich vielleicht nicht klar genug ausgedrückt, aber meine Ärztin rät mir zu einer Antibiotikatherapie gegen die Streptokokken, weil sie eine Wechselwirkung mit den Staphylokokken, die bei meinem Mann gefunden wurden, nicht ausschließen kann.Das Spermiogramm meines Mannes ist eingeschränkt, möglicherweise wegen der Bakterien. Glauben Sie, dass eine Wechselwirkung eintreten kann? Ich zögere wegen der Antibiotika, weil ich Angst habe, dass danach andere Keime, z.B. Pilze, wachsen. Können diese Bakterien einen Verschluss der Eileiter oder Endometriose begünstigen? Nochmals vielen Dank.


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Hallo Netha, ich bin keine Bakteriologin, glaube aber nicht, daß es zu einer Wechselwirkung kommt, deshalb würde ich eher abraten von einer AB-Therapie bei Ihnen. Eine Schädigung der Eileiter ist aus meiner Sicht nicht zu befürchten, zumindest nicht durch den bloßen Keimnachweis ohne Infektionszeichen. (Chlamydien sind gefährlicher für die Eileiter). Liebe Grüße Dr. B. Müller


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