Corneliane
Sehr geehrter Herr Dr. Grewe, mein Mann (45) und ich (38) versuchen uns seit Beginn des Jahres mit einem Geschwisterchen für unsere Tochter (bald 3), die 2021 in der ersten Icsi entstanden ist. Mein Mann hat OAT3, ich habe eine gut eingestellte Schilddrüsenunterfunktion (L-Thryoxin 50, TSH liegt derzeit bei 1) sowie Endometriose (saniert Ende 2020, Schweregrad 2/3) ohne (großartige) Beschwerden. Wir sind ansonsten beide normalgewichtig mit gesunder Ernährungs- und Lebensweise. Unsere bisherigen Behandlungen/Ergebnisse im Überblick: 1. Icsi (stimuliert m. Ovaleap, ausgelöst mit Ovitrelle): 9 Eizellen, 6 reif, 6 befruchtet 1. Transfer Morula negativ 2. Transfer (Kryo) Blastozyste negativ 3. Transfer (Kryo) Sechszeller negativ 2. Icsi (stimuliert m.Pergoveris, ausgelöst mit Ovitrelle): 7 Eizellen, 5 reif, 4 befruchtet (wegen vorzeitigem Eisprung freeze-all) 1. Transfer (Kryo) Blastozyste biochemische Schwangerschaft (HCG 13,9) 3. Icsi (stimuliert m.Pergoveris, ausgelöst mit Triptofem): 12 Eizellen, 9 reif, 8 befruchtet 1. Transfer Blastozyste negativ 2 Blastozysten sind noch auf Eis Vor der 3. Stimulation wurde eine Gebärmutterbiopsie durchgeführt, die lediglich hinsichtlich der Plasmazellen einen nur minimal grenzwertigen Wert anzeigte, seitdem 1x täglich Omnibiotic Woman zur Unterstützung des Mikrobioms. Eine erneute Bauchspiegelung sei lt.unserer Ärztin nicht notwendig, da ohnehin eine Icsi gemacht werden müsse. Sie meint, dass einfach noch nicht der richtige Embryo dabeigewesen ist. Unsere Tochter ist per Kaiserschnitt zur Welt gekommen, die Narbe sei allerdings sehr flach und "schön", es war im Ultraschall auch nie Flüssigkeit zu sehen. Wie schätzen Sie die Situation und unsere Chancen ein? Gibt es Ihrerseits irgendwelche Tipps/Vorschläge/Aspekte, die ich bei meiner Ärztin noch ansprechen könnte oder benötigen wir einfach noch mehr Geduld? Herzlichen Dank im Voraus für Ihre Rückmeldung! Corneliane.
Hallo, wir würden in Ihrer Situation zunächst kontrollieren, ob die Diagnostik vollständig ist: Genetik von beiden, bei Ihnen: Gerinnungsanalyse, aktuelle Gebärmutterspiegelung (keine Bauchspiegelung), endometriales Mikrobiom, Vitamin D- und Ferritin-Spiegel. Im Anschluss würden wir weitersehen. Viele Grüße Christoph Grewe
Corneliane
Vielen Dank für Ihre Rückmeldung! Ich nehme an, mit Genetik meinen Sie die humangenetische Untersuchung beider Partner? Die wurde bereits vor unserer allerersten Icsi 2021 durchgeführt und war zum Glück unauffällig. Bezgl.der Gerinnungsanalyse: Könnte die Tatsache, dass ich schnell blaue Flecken bekomme und nach Blutabnahmen häufig etwas länger nachblute ein Hinweis auf eine Gerinnungsstörung sein? Viele Grüße Corneliane
Ja, das wäre möglich.
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