Frage im Expertenforum Kinderwunsch an Dr. med. Birgit Müller:

3. Versuch gescheitert...

Frage: 3. Versuch gescheitert...

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Hallo Frau Dr. Müller! Da wir mit unserem Latein am Ende sind wenden wir uns nun an sie um evtl. doch noch eine Erklärung zu bekommen. Laut Kinderwunschpraxis liegt die Kinderlosigkeit eindeutig an meinem Mann, da er zu wenig Spermien produziert. Bei mir ist hormonell und organisch alles in Ordnung. Die Gebärmutter wurde gespiegelt um evtl. vorhandene Polypen o.ä. auszuschließen. Von Kiel haben wir die Aussage erhalten, das eine Immunisierung nicht notwendig ist. Ich habe in den letzten ICSI- Versuchen GonalF 150 gespritzt und jeweils 18-20 Eizellen produziert. Die Befruchtungsrate lag jeweils bei 89%, 100% und 56%. Die ersten beiden Transfers verliefen mit zwei 4-Zellern. Der dritte Versuch nun mit einem 4-, einem 6- und einem 8-Zeller. Nun erhielten wir von unserer Praxis die Auskunft das nach diesem Versuch erneut ein Schreiben nach Kiel geschickt würde um evtl weitere Analysen zu machen.Die Frage ist, was soll denn nun noch getestet werden, wenn Kiel doch schon eindeutig gesagt hat es müsse keine Immunisierung vorgenommen werden. Und warum werden weitere Untersuchungen nicht schon im Vorfeld unternommen? Die Untersuchung der Gebärmutter und die Blutuntersuchung von Kiel wurde auch nur auf unser Drängen schon nach dem zweiten Versuch unternommen. Wir sind schon sehr enttäuscht, daß trotz bester Voraussetzungen (laut Praxis) bisher keinen Erfolg hatten. Vielleicht können sie uns diese Fragen beantworten? vielen Dank im Vorfeld Mieke


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Hallo Mieke, da unsere Praxis auch mit dem Kieler Labor (es wird wohl dasselbe sein) zusammenarbeitet, weiß ich, daß von dort erst nach 3 ETs und nach Ausschluß möglicher anderer Ursachen die Empfehlung zur Immunisierung gegeben wird. Falls also die erste Beurteilung schon nach 2 ETs gemacht wurde, hat "Kiel" sicher um eine Rückmeldung und erneute Beurteilung nach dem 3. ET gebeten. Falls wirklich alle (prüfbaren) weiteren Ursachen ausgeschlossen wurden, besteht nun die Indikation zur Impfung, da der Verdacht "auf eine immunologische Mitursache" der Sterilität besteht. Liebe Grüße Dr. B. Müller


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