Carmen V.
Sehr geehrter Herr Dr. Grewe, zu mir: ich bin 33 Jahre alt, habe bereits 2018 eine gesunde Tochter entbunden. Empfängnis auf natürlichem Weg im im ersten Kinderwunschzyklus. Nun habe ich im vergangenen Sommer die Pille erneut abgesetzt. Periode kam zügig. 1. Zyklus 27 Tage, 2 Zyklus: 33 Tage; 3. Zyklus 34 Tage, 4. Zyklus 29 Tage, 5. Zyklus 32 Tage. Der 6. Zyklus war dann 39 Tage lang mit LH Anstieg an Tag 17... Meine Frauenärztin meinte es kann schon mal vorkommen, dass sich die Periode verschiebt oder ausbleiibt. Ein Blutschwangerschaftstest an Zyklustag 35 war genauso negativ wie alle SS-Test, die ich zuvor (ab Tag 30) gemacht hatte. Meine Periode war mit 5 Tagen relativ lang, aber nicht stärker als sonst, aber mit anschließend noch 3-4 Tagen andauernden Schmierblutungen. Falls es sich bei diesem Zyklus um einen anovulatorischen Zyklus gehandelt hat, wäre die Blutung, die ich hatte ja keine Periodenblutung, sondern eine Abbruchblutung- richtig? Ist es normal, dass diese dann länger andauert und von anschließenden Schmieblutungen begelitet wird? Oder welche Gründe kann es ansonsten noch für diese veränderte Blutung geben? Kann man einen Frühstabort auschließen, da alle SS-Test negativ waren? Im nun darauffolgenden Zyklus hatte ich einen LH-Anstieg an Zykllustag 25. Das heißt in der Konsequenz, dass auch dieser Zyklus wieder sehr lange sein wird. Woran kann das liegen? Kann das noch mit dem vorausgegangenen Zyklus zusammenhängen? Im Prinzip wie nach einer Abbruchblutung im Zusammenhang mit dem Absetzen der Pille? Hier kann es ja auch normal sein, dass der Eisprung nicht direkt nach 14 Tagen erfolgt, sondern etwas verzögert? Vielen Dank für Ihre Zeit und Ihre Antwort. VG Carmen V.
Hallo, Ihre Zyklen sind tatsächlich sehr lang und auch die zweite Zyklushälfte sollte eigentlich nicht länger als 13/14 Tage sein. Bei ein einem LH-Anstieg an ZT 17 würde ich einen 32-tägigen Zyklus, bei nun LH-Anstieg an ZT 25 einen 39-tägigen Zyklus erwarten. Ein paar Punkte für das weitere Abklären: Eizellreifung scheinbar gestört, Schilddrüse? Gewicht? PCO-Syndrom? Insulinresistenz? Clomifen oder Letrozol erwägen. Viele Grüße Christoph Grewe
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