Äpfelchen
Sehr geehrter Herr Dr. Busse, meine Tochter ist 2 Jahre und 7 Monate alt, hat eine starke Kuhmilcheiweißallergie, ist sonst gesund, aber ein schlechter Esser. Wir waren in Behandlung, es gab aber Entwarnung, weil das Gewicht noch in Ordnung ist und immer war. Ich habe damals den ärztlichen Rat bekommen mit dem Vitamin D (500 IE) täglich bis zum Ende des 2. Lebensjahres weiterzumachen, zumal sie im Januar geboren wurde. Darüberhinaus wäre es nicht bewiesen sinnvoll, aber auch nicht schädlich, hieß es. Nun habe ich es ununterbrochen weiter gegeben. Ich schütze sie mit LFS 50, wenn wir raus gehen, auch hierunter hat sie etwas Farbe bekommen, obwohl sie noch sehr helle Haut hat. Über das Neocate (300 ml/ Tag) bekommt sie mind. 160 IE Vitamin D am Tag, manchmal vielleicht etwas mehr. Zwischendurch sollte ich nämlich wegen der Essprobleme mehr geben, da nicht ganz raus war, ob sie noch andere Allergien hat. Wir essen sehr viel rosa Lachs. Milchprodukte entfallen ja als Quelle. Jetzt habe ich blöderweise die Packungsbeilage vom Vitamin D gelesen und mache mir Sorgen. Ist eine Überdosierung auszuschließen? Es sind ja schon unschöne Nebenwirkungen. Sie leidet seit einem Jahr an einer Verstopfung. Auch die wird behandelt, gestern wurde sehr viel Blut abgenommen. Sollte man da Vitamin D kontrollieren oder sind die zusätzlichen 500 IE am Tag wirklich ungefährlich? Danke
Liebe Ä., eine Überdosierung ist mit der normalen Prophylaxedosis für Vitamin D nicht möglich. Alles Gute!
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