Nachtwölfin
Sehr geehrter Dr. Busse, meine einjährige Tochter ist oft erkältet und leider geht es ihr meistens auf die Ohren. Unser Kinderarzt (derzeit leider krank) meinte neulich, ich solle halt immer darauf achten, dass die Nase frei ist. Jetzt hatte sie wieder Ohrenschmerzen und Schnupfennase. Sie hat die abschwellenden Nasentropfen von Otriven 0,025% bekommen und zusätzlich Ohrentropfen. In der Packungsbeilage steht, dass man die Nasentropfen höchstens 7 Tage anwenden soll. Nun hat sie wieder eine frische Rotznase (seufz). Ich kann ihr ja nicht dauernd diese abschwellenden Tropfen geben. Tuts da Meerwassernasenspray auch? Was könnte ich denn noch tun, damit die Schnupfennase nicht immer die Ohren beieinflusst? Woran könnte es liegen, dass ihre Ohren so empfindlich sind? Vielen Dank im Voraus Mit freundlichen Grüßen Nachtwölfin
Liebe N., Sie können im Prinzip nichts dagegen tun, dass bei einem Luftwegsinfekt auch die Ohren mitreagieren. Und abschwellende Nasentropfen sollte man in der Tat so selten wie möglich und so kurz nötig geben. Gegen Schmerzen hilft Ibuprofen oder Paracetamol, und bei einer eitrigen Mittelohrentzündung sollte in diesem Alter ein Antibiotikum gegeben werden. Alles Gute!
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