Mitglied inaktiv
Hallo Herr Dr. Busse, mein Sohn (21 M.) geht seit einiger Zeit zum Pipimachen schon auf die große Toilette. Dabei ist mir aufgefallen, dass sein Penis beim Wasserlassen manchmal etwas anschwillt manchmal nicht. Hin und wieder presst er auch recht stark (ich weiß nicht, ob er das tut, weil er unbedingt Pipi machen will - er geht so gerne auf die Toilette) Der Urinstrahl ist manchmal kurz unterbrochen. Die Penisspitze ist immer mal wieder leicht gerötet/ gereizt, aber nicht entzündet und bereitet ihm sonst keine Probleme. Zurückschieben läßt sich absolut noch gar nix. Kann ich noch bis zur u7 warten, oder solte ich ihn früher vorstellen? Gruß Alexandra
Liebe Alexandra, so genau kann ich das leider aus der Ferne nicht beurteilen und es wäre am besten, wenn Sie ihren Kinderarzt kurz nachsehen lassen. Alles Gute!
Mitglied inaktiv
Hallo, ich bin zwar nicht Dr. Busse, aber ich erlaube mir jetzt mal, aufgrund eigener Erfahrungen zu antworten: Um effektiv beurteilen zu können, ob dieses von Ihnen beschrieben "anschwellen" aufgrund einer engen Vorhaut herrührt müsste man wissen, ob es nur die Vorhaut ist, die sich beim Pipi machen aufpustet (sprich, sich mit Urin füllt bevor dieser durch die Öffnung austritt) oder ob der gesamte Penis sich dabei etwas aufrichtet. Letzteres ist nämlich normal und hat reineweg gar nichts mit einer verengten Vorhaut zu tun. Bzgl. des starken Pressens müssten Sie beobachten, ob er dies tut um der Urin durch die Vorhaut hindurch zu pressen (dass die Öffnung also zu eng ist und er DESHALB press), dann allerdings würde ohne Pressen nichts herauskommen. Kann er aber auch ohne Pressen Pipi machen, so ist das Pressen ebenfalls nicht auf die Vorhaut zurückzuführen, sondern hat andere Gründe (die tatsächlich auch die von Ihnen beschriebenen sein können). Generell ist sogar ein leichtes Aufblähen der Vorhaut beim Pipi machen kein med. Problem, solange der Urin ohne Pressen abfließen kann. Tut er dies aber nicht und der Junge MUSS wirklich erst pressen damit etwas herauskommt, so ist Handlungsbedarf gegeben, weil in dem Fall der sich unter der Vorhaut stauende Urin (der ja erst durch's Pressen herauskommt) wieder teilweise in die Blase zurück statt durch die enge Vorhautöffnung heraus gedrückt werden kann. Dies kann Schädigungen der Blase oder gar der Nieren zur Folge haben. Deswegen beobachten Sie Ihren Sohn bitte mal genau, ob sich die Vorhaut selbst aufbläht oder eben nur der Penis leicht aufrichtet und er auch ohne Pressen Pipi machen kann oder ob ohne Pressen gar nichts kommt. Leichtes Aufblähen ist, wie gesagt, normal - starkes Aufblähen und Pipi machen nur mit Druck sollte überprüft werden. Presst der Kleine nur so ohne Notwendigkeit, sollten Sie ihm das möglichst abgewöhnen. Er strengt sich nicht nur unnötig an, sondern belastet auch unnötig Blase und Harnwege. Besser ist, wenn er ganz entspannt auf der Toilette sitzt und sich Zeit lässt. Ich hoffe, ich konnte damit weiterhelfen. Liebe Grüße PS: Dass sich bei einem 21 Monate alten Jungen die Vorhaut noch nicht zurückschieben lässt, ist völlig normal. Sie dürfte nicht nur in Teilen oder sogar noch vollständig mit der Eichel verklebt sein (ist bei jedem Jungen bis 3-4 Jahre der Fall), sondern tatsächlich auch noch normal verengt sein. Dies alles ist in dem Alter völlig normal und unbedenklich.
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