Frage im Expertenforum Kinderarzt an Dr. med. Andreas Busse:

Verzweifelt bezüglich Ernährung!

Frage: Verzweifelt bezüglich Ernährung!

Charlene1984

Beitrag melden

Hallo, wir sind mittlerweile am verzweifeln weil jeder andere Ratschläge erteilt und wir nicht mehr wissen, welcher passt. Unser sohn ist 7 Wochen und kann nur mit Flasche ernährt werden. Da haben wir den Teufelskreislauf. Er trinkt ca 8 Mahlzeiten in Abständen von 2 bis sogar 7 Stunden. Er bekommt Aptamil pre mit 1er MAM Sauger. Pro Flasche benötigt er etwa 30 min. Dabei schläft er meist ein und saugt auch nicht wirklich schön (Schnalzen/Unterdruck/Verschlucken). Wenn er danach nicht fest schläft beginnt er sofort zu brüllen wenn die Flasche leer oder weggenommen wird. Pro Mahlzeit schafft dr zwischen 100 und sogar 170 ml. Beim Trinken gluckert es schon wie verrückt im Bauch und er presst nicht selten Pupse und größeres, sehr zu seiner Erleichterung. Wenn er schläft brüllt er genau 1,5 Stunden später. Was können wir tun? Lefax etc haben wir alles durch. Welche Nahrung? Laktosefrei? Beba? Welchen Sauger? Wir sind wirklich sehr traurig, weil wir mit ihm die Schmerzen durchleiden. Haben Sie bitte Rat?


Dr. med. Andreas Busse

Dr. med. Andreas Busse

Beitrag melden

Liebe C., es darf dauern bis sich das Leben mit Baby einspielt, und je gelassener und ruhiger Sie das angehen und einfach auch darauf vertrauen, dass Sie das als junge Eltern können und richtig machen, umso besser. Ihr Kind leidet nicht an Schmerzen sondern es ist einfach auch noch unsicher und unruhig, das Saugen an der Flasche ist nicht nur Nahrungsaufnahme sondern auch Beruhigung. Und wenn das Nervenkostüm überreizt ist, dann wird natürlich zum Abreagieren gebrüllt. Das hat nichts mit der Nahrung zu tun. Also erst mal tief durchatmen und Ruhe einkehren lassen. 6 Flaschen Pre-Nahrung sind genug, und die ungefähre Menge richtet sich nach dem Gewicht Ihres Sohnes: 1/7 bis 1/6 des Körpergewichts an Nahrung pro 24 Stunden. Bei z.B. einem Gewicht von 4300 g wären das 6 Flaschen a 120 ml. Und sonst gibt es den Schnuller. Wenn Ihr Kleiner anfängt, müde und quenglig zu werden, dann legen Sie ihn am besten sofort im abgedunkelten Schlafzimmer in sein Bett und setzen sich nur leise redend oder singend daneben, halten ruhig Ihre Hand darauf bis er zur Ruhe findet. Also nicht ständig schaukeln, wippen,..... das putscht das überreizte Nervenkostüm noch mehr auf. Alles Gute!


Mitglied inaktiv

Beitrag melden

Meine Tochter war in dem Alter ähnlich, ist auch immer beim Stillen eingeschlafen und hätte am liebsten nur am Busen genuckelt. Dass Babys die ersten 3 Monate unter Blähungen leiden, kommt oft vor. Bei meiner Tochter war es wirklich mit ca. 4 Monaten vorbei. Lefax hat nicht geholfen, eigentlich gar nichts außer nuckeln lassen und im Fliegergriff tragen.


Bei individuellen Markenempfehlungen von Expert:Innen handelt es sich nicht um finanzierte Werbung, sondern ausschließlich um die jeweilige Empfehlung des Experten/der Expertin. Selbstverständlich stehen weitere Marken anderer Hersteller zur Auswahl.

Ähnliche Fragen

Sehr geehrter Herr Dr. Busse, ich habe eine Fragen zur Ernährung meiner Tochter (14 M). Sie isst Frühstück, Mittagessen, Snack und Abendessen. Morgens wird sie noch einmal gestillt für ein Schläfchen daher kein Snack. (Nachts wird auch gestillt, 1 Mal). Sie bekommt mind. 2 mal die Woche Fleisch und 1 mal Fisch. Frühstück: Brot, Butter, ...

Hallo, ich habe mal eine frage und gehe ich immer zum Bäcker meines vertrauens der hat immer 1/4 Fladenbrot da und die esse ich verdammt gerne nun bin ich aber schwanger und in der 6 woche darf ich das 1/4 Fladenbrot nich essen (wegen der Mayonnaise) danke schon mal im vorraus

Hallo, unsere Tochter möchte sich seit einiger Zeit vegetarisch ernähren. Sie ist 12 Jahre alt, 1,47 cm groß und wiegt 34 kg. Wir achten schon darauf, dass sie Nüsse und Hülsenfrüchte und Milchprodukte isst, aber sie ist nicht so der Fan davon. Ich verwende Tofu und Sojaprodukte zum Kochen. Aber auch die Vollkornvarianten bei den Kohlenhydraten b ...

Liebe Frau Althoff,  ich bin mir so unsicher bezüglich der Ernährung meines Sohnes (11 Monate). Vielleicht können Sie mir helfen und mir sagen, ob die Ernährung so passt?    Der Speiseplan meines Sohnes sieht wie folgt aus:  8:00 Uhr Frühstück: 220 g Babymüsli, angerichtet mit Hafermilch und 20 g Müsli (man soll ja noch keine Kuhmilch, o ...

Mein Sohn ist 16 Monate alt, 75 cm groß und wiegt 8,8 kg. Seit der U6 ist er nur 1 cm gewachsen und hat kein Gewicht zugenommen. Ich tracke seine Kalorienzufuhr seit einigen Monaten, und es sind meist nur 500–600 kcal am Tag. Er liebt Gurke, Naturtofu, Tomate und Mandarine, isst selten Banane, Avocado oder Birne. Kohlenhydrate wie Süßkartoffeln ...

Und hätten Sie evtl einen Tipp, bzgl der Ernährung? Er isst nämlich leider nur ausschließlich Fertigbreie von Hipp, Demeter, etc. und will nichts selbstgekochtes oder frisches essen, und langsam mache ich mir Gedanken, da so Gläschen doch auf Dauer nicht gut sein können oder?! Was könnte man noch versuchen, ab wann sollte man das mal Kinderärztli ...

Hallo,  ich hätte mal eine Frage, ich stille meine Tochter, ein Jahr alt, noch morgens und abends und auch kurz 1-2 x die Nacht. Nun geht sie in die Kita, bekommt dort auch Kuhmilchprodukte und isst sowieso leidenschaftlich gern Käse. Wird das dann zu viel mit der Milch? Oder ist Muttermilch unabhängig von diesen max. 300-350 ml Milch am Tag?  ...

Hallo    Kleinkind mit 16 Monaten möchte keine feste Nahrung zu sich nehmen .  es isst abends und morgens Joghurt mit Haferflocken und zerquetschtes Obst. Nachmittags zerquetschte Banane. Mittags die hippteller ab 1 Jahr. Hier muss es nicht kauen und schluckt es so hinunter .  drur kurzem verweigert es such die Milchflasche.  soblad es wa ...

Lieber Herr Brügel,  seit einigen Wochen versuche ich intensiver, meine Tochter (Anfang Mai geboren, also gut 1 Jahr alt) an Essen zu gewöhnen und weniger zu stillen. Der Kinderarzt meinte, sie sollte mehr Nahrung zu sich nehmen. Ich gebe ihr schon lange sowohl Brei, als auch feste Nahrung. Das Problem ist, dass sie sich kaum füttern lässt: ein ...

Lieber Herr Brügel,  seit einigen Wochen versuche ich intensiver, meine Tochter (Anfang Mai geboren, also gut 1 Jahr alt) an Essen zu gewöhnen und weniger zu stillen. Der Kinderarzt meinte, sie sollte mehr Nahrung zu sich nehmen. Ich gebe ihr schon lange sowohl Brei, als auch feste Nahrung. Das Problem ist, dass sie sich kaum füttern lässt: ein ...