Bluuna
Guten Tag Herr Dr. Busse, leider erst jetzt bin ich durch einen Artikel darauf aufmerksam geworden, wie wichtig die Jodversorgung für Kinder ist. Ich selber habe zwei Kinder 4,5 Jahre und 14 Monate alt. Vor der letzten Schwangerschaft habe ich +/- 6 Monate folio forte mit Jod eingenommen. In der Schwangerschaft habe ich femibion eingenommen. Wegen einer leichten Schilddrüsenunterfunktion, ich nehme täglich 1/2 75er L-Thyroxin, ( und auf die, wie ich leider erst jetzt feststelle falsche Empfehlung der Apothekerin hin) zum Großteil ohne Jod... In der Stillzeit, sowohl bei der Kleinen als auch bei meinem Großen- habe ich jedoch kein zusätzliches Jod zu mir genommen und wir haben über einen längeren Zeitraum jodfreies Salz zum Kochen genutzt. Fisch stand ehrlich gesagt leider auch nicht regelmäßig auf dem Speiseplan. Nun bin ich in Gedanken, ob das für die Kinder zwingend Negatives mit sich gebracht haben mag :-( Zur Zeit bekommt unsere Jüngste abends und teilweise mittags vor dem Schlaf noch eine Flasche mit Hipp -Milch, so dass sie einen geringen Jodanteil zugeführt bekommt. Das wird aber langsam ausschleichen... Morgens stille ich sie aktuell noch 1x und nehme seit einer Woche wieder ein Jodpräparat. Bei beiden Kindern kann ich mit Fisch leider keinen großen Preis gewinnen. Laut meiner Einschätzung und der Ergebnisse der U-Untersuchungen sind beide Kinder altersentsprechend entwickelt. Ich wäre Ihnen sehr dankbar, wenn Sie mir folgende Fragen beantworten könnten: 1.Kann sich durch die langzeitige Jodeinnahme vor der Schwangerschaft ein Depot gebildet haben, aus dem meine Tochter in der Schwangerschaft noch schöpfen konnte? 2. Ist eine Unterversorgung mit Jod bei Kindern zwingend mit kognitiven Einschränkungen verbunden, oder gibt es auch Kinder bei denen dies keine Nebenwirkungen nach sich zieht? 3. Wann und wie würde man Einschränkungen bei den Kindern feststellen können? 4.Wie kann ich eine gute Jodversorgung der Kinder gewährleisten? 5.Wie kann überprüft werden, ob die Jodversorgung meiner Kinder ausreichend ist? Würden Sie sie testen lassen? 6. Seit wann wird die Jodprophylaxe empfohlen und warum nicht "dringlicher"? (Unsere Kinderärztin sagt, das was für über die Nahrung aufnehmen würde reichen9 Ich danke Ihnen recht herzlich für Ihre Mühe und wünsche Ihnen ein schönes Himmelfahrtswochenende.
Liebe B., da Ihre Schilddrüsenunterfunktion ja während der ganzen Zeit behandelt wurde, sehe ich keinen Anlass, sich Sorgen darüber zu machen, dass ihre gestillten Kinder während der Stillzeit nicht ausreichend mit Jodid versorgt wurden. Ob das danach in der Zeit der normalen Familienernährung ausreichend war, kann ich nicht beurteilen, von einem erheblichen Mangel, der Symptome gemacht hätte wie z.B. die Vergrößerung der Schilddrüse würde ich aber nicht ausgehen. Mit Hilfe der Untersuchung des TSH, des "schildrüsen-stimulierenden-Hormons" ließe sich bei Bedarf auch klären, ob Ihre Kinder eine Unterfunktion der Schilddrüse z.B. aufgrund eines Jodmangels haben. Grundsätzlich ist es am besten, die Versorgung mit Jod über jodiertes Speisesalz und 1 bis 2 Seefischmahlzeiten pro Woche zu gewährleisten. Bei Bedarf kann der Kinderarzt auch Jodtabletten verordnen. Alles Gute!
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