Amelie1979
Guten Tag Herr Dr. Busse, mein Anliegen ist die Sprachentwicklung bei meinem Sohn. Mein Sohn wird im Juni 2018 drei Jahre alt. Der derzeitige Stand ist, dass er fast 90 Worte sprechen kann. Er spricht die Worte aber teilweise undeutlich aus und verbindet die Worte kaum miteinander. „Meine Tasche“ z. B. Kommt schon mal raus. Dafür kann er bis 10 zählen und kennt die Grundfarben. Er spricht auch leise und nur wenn er was möchte. Ich habe letztens seine Erzieherin darauf angesprochen, wie sie das bewertet. Die Erzieherin sagte sofort: „Sie können sich schon mal darauf gefasst machen, dass ihr Kind zum Logopäden muss“. Zwischendurch kamen mir auch schon solche Gedanken. Andererseits merke ich auch, dass mein Sohn einfach wenig Lust zum Sprechen hat. Nach dem Kindergarten starte ich oft das Gespräch, auch manchmal Abends, wenn er entspannter ist, z. B. In der Badewanne. Ich frage ihn nach seinem Tag, ob es in der Kita schön war. Er ist da aber wortkarg oder desinteressiert am Gespräch und zeigt mir lieber, was er für schöne Schaumblasen in der Wanne hat oder lenkt anders ab. Wir haben viele Bilderbücher, die mein Sohn auch mag. Tagsüber möchte er aber keine Bücher angucken und auch nicht vorgelesen bekommen. Wenn ich das versuche, macht er entweder das Buch zu oder wendet sich von mir ab und anderen Tätigkeiten zu. Lediglich vor dem Schlafengehen (auch am WE der Mittagsschlaf), da möchte er Bilderbücher angucken, was wir dann auch tun. Er malt gerne und bastelt mit Knete. Ich nutze nun täglich diese Beschäftigung, um mit ihm über dieses gemeinsame Basteln und Malen das Sprechen zu üben. Trotzdem vermisse ich sein Interesse am Sprechen und auch das Üben von Sätzen. Ich muss dazu erwähnen, dass mein Sohn später mit dem Sprechen anfing. Grund: er litt schon seit Baby Alter an vergrösserten Polypen, die sogar 2 mal operativ entfernt werden mussten, da es zum Paukenerguss kam und er näselte. Die Folgen waren entsprechend schlechtes Hören auf dem einen Ohr sowie Druck auf den Ohren. Derzeit ist der Stand, dass der HNO Bereich unauffällig ist. Wie schätzen Sie das ein? Sollte ich bei der nächsten U beim Kinderarzt auf eine Überweisung zum Logopäden bestehen? Ab welchem Alter macht der Logopäde überhaupt Sinn? Viele Grüße
Liebe A., es macht immer wenig Sinn, beim Kinderarzt auf irgendetwas zu "bestehen", was irgendwelche wohlmeinenden Bekannten und Verwandten für wichtig halten. Vertrauen Sie doch einfach Ihrem Kinderarzt, der gelernt hat, was wann wichtig und richtig ist für ein Kind, und wann man besser Geduld haben sollte. Bitten Sie ihn doch einfach, jetzt schon die U7a-Vorsorgeuntersuchung zu machen oder "außer der Reihe" jetzt die Gesamtentwicklung Ihres Sohnes zu beurteilen und dabei speziell Ihre Sorgen zu berücksichtigen. Alles Gute!
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