arno56
Sehr geehrter Herr Dr. Busse, in den letzten neun Monaten wurden bei unserem Sohn Luis neun (!!!) Streptokokken-Infektionen diagnostiziert. Dazu passten auch immer wieder Symptome wie Erdbeerzunge und Ausschlag am unteren Rücken und Rumpf. Keine grösseren Schluckbeschwerden, aber Schnupfen und hohes Fieber. Zweimal Trommelfell perforiert. Jede Infektion wurde mit Antibiotikum zehn Tage behandelt. Der jetzt aufgesuchte HNO Arzt rät nun die Polypen vor dem nächsten Herbst entfernen zu lassen in der Hoffnung dass die Infekte nachlassen. Rechtfertigt diese Hoffnung eine OP ? Aber wenn es so weiter geht, hilft dann irgendwann überhaupt noch ein Antibiotikum? Wir sind ratlos. Wollen wir doch, dass die Infektionen endlich aufhören - aber eine OP auf Verdacht? Vielen Dank für einen Ratschlag. LG
Liebe A., das ist sicher keine so wirklich gute Idee, denn ich kenne keinen Zusammenhang von Streptokokkeninfekten mit großen "Polypen". Bitte reden Sie doch mal mit ihrem Kinderarzt, ob man zum einen überlegen muss, ob das wirklich alles durch Streptokokken verursachte Infekte waren - oder nur Virusinfekte, bei denen zufällig auch Streptokokken im Rachen waren, aber unschuldig - oder ob man die Abwehrfunktion bei Ihrem Kind genauer untersuchen müsste. Alles Gute!
arno56
Anmerkung: Luis ist 4 Jahre alt
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