Frage im Expertenforum Kinderarzt an Dr. med. Andreas Busse:

Nachfrage Schädelprellung-Frage vom Donnerstag

Frage: Nachfrage Schädelprellung-Frage vom Donnerstag

Mia_Dn

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Lieber Dr. Busse,  Ich habe am Donnerstag ihrer Kollegin Frau Althoff den Unfall geschildert, dass mir mein 11 Wochen alter Sohn mit dem Kopf gegen das Plastikteil zum Verstellen des Daches vom Kinderwagen gefallen ist. Mir hat das keine Ruhe gelassen und am nächsten Tag sind wir mit dem Kleinen dann zu unserem Kinderarzt gefahren. Er hat ihn angeschaut und auch Ultraschall vom Kopf gemacht und alles war unauffällig. Das war etwa 18 Stunden nach dem Unfall. Vorhin etwa 45 Stunden nach dem Unfall hat er erbrochen. Normalerweise erbricht er sehr selten, vielleicht einmal alle 3 Wochen. Ansonsten passiert es höchstens dass er ab und zu leicht spuckt. Denken sie das Erbrechen kann noch im Zusammenhang mit dem Unfall stehen? Kann es sein dass sich Schwellungen, Blutungen etc. erst nach über 18h bilden oder kann man sicher sein, dass nichts mehr kam, wenn der Ultraschall beim Kinderarzt unauffällig war?   Viele Grüße!


Dr. med. Andreas Busse

Dr. med. Andreas Busse

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Liebe M., Dieses Forum ist für akute Probleme oder Notfälle nicht geeignet! Weder können wir sofort antworten noch ein Kind untersuchen und beurteilen. Sie müssen sich in diesen Fällen an Ihre Kinderarztpraxis, den Kindernotdienst bzw. den Giftnotruf wenden. Nur wenn Ihre Tochter wiederholt erbrochen hätte oder es ihr insgesamt schlecht gegangen wäre, wären Sie ja sicher umgehend in die Klinik gegangen.  Alles Gute!


User-1769871192

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Deine Ängste sind irrational. Dein Kind hat doch auf die Berührung die Du "Prellung" nennst noch nichtmal reagiert.


Mia_Dn

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Du warst doch nicht dabei? Es hat einen ordentlichen Schlag getan, die Stelle war ordentlich gerötet und mein Kinderarzt hat es auch nicht als 'Berührung' wie du es nennst abgetan als ich es geschildert habe wie es ablief, sonst hätte er kaum Ultraschall gemacht und uns noch notfallmäßig dran genommen 


User-1769871192

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Kinderarzt sein heißt auch Elternängste ernst nehmen und die Emotionen zu validieren. Anstatt ein Problem zu suchen das es nicht gibt, halte Dir die Fakten vor Augen: - Ein Baby das nicht weint hat keine Schmerzen und eine Prellung schmerzt ordentlich. - Dein Kind wurde gründlich vom Kinderarzt untersucht. - Dass Babys spucken ist normal. 


Mia_Dn

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Der Kinderarzt hat mein Baby untersucht, das stimmt. Deshalb bezieht sich meine Frage ja darauf, ob sich nach dem Kinderarzt-Besuch noch etwas entwickeln konnte. Es heißt ja man soll die Babys 48h beobachten und auf Auffälligkeiten achten und es ist wahr, dass Babys spucken, aber das war schwallartiges Erbrechen was ich von meinem Kind nicht kenne und es somit eine Auffälligkeit bei ihm ist.


User-1769871192

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Schau nicht nur auf ein einzelnes Ereignis, schau Dir insgesamt Dein Kind an wie es sich heute verhalten hat: War es insgesamt munter, fröhlich, fit? Eine Gehirnerschütterung verursacht Schmerzen und man fühlt sich schlecht.


Mia_Dn

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Eventuell etwas schläfriger als sonst. Meine Angst ist einfach, dass sich unbemerkt eine Hirnblutung oder ähnliches bildet, weil im Säuglingspflegekurs damals berichtet wurde dass sowas auch symptomlos passieren kann


User-1769871192

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Ein gesundes Baby erleidet keine Hirnblutung dadurch, dass es sich den Kopf an einem Plastikteil stößt.


Mia_Dn

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Er ist mir ja mit voller Wucht aus dem Arm gefallen und darauf gefallen und hat sich nicht selbst gestoßen o.Ä.


User-1769871192

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Schau mal, diese Diskussion ist nicht zielführend. Entweder Du befürchtest dass Dein Kind nach einem Unfallgeschehen eine Hirnblutung (= Notfall) hat, dann musst Du es jetzt sofort (!) von einem fachkundigen Arzt untersuchen lassen anstatt im Internet (wo niemand Dein Kind gesehen hat und keiner eine Glaskugel hat) Fragen zu stellen. Oder Du lässt nochmal Revue passieren wie der Ablauf war, stellst selber fest dass Dein Kind nicht geweint hat so dass der Stoß so massiv nicht gewesen sein kann und es jetzt 2 Tage lang unauffällig, fröhlich und munter war und beruhigst Dich.


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