Frage im Expertenforum Kinderarzt an Dr. med. Andreas Busse:

Thoraxröntgen Baby Folgeschäden

Frage: Thoraxröntgen Baby Folgeschäden

Kage87

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Sehr geehrter Herr Dr. Busse, meine Tochter (6 Monate) musste aufgrund eines "wheezing" bei Anstrengung in der Lunge geröntgt werden um einen Fremdkörper oder anderes auszuschließen. Der Arzt war ein Kinderpneumologe jedoch in einem normalen Krankenhaus und geröntgt wurde auch in einer normalen Radiologie. Ich weiß eben nicht ob die Strahlung beim Röntgen "kindgerecht" eingestellt wurde. Ich mache mir jetzt sehr große Sorgen wegen der Strahlenbelastung, da sie erst 6 Monate ist und ich nicht weiß wieviel Strahlung sie abbekommen hat. Genau in diesen Bereich sind ja Schildrüse, Brustdrüse und andere krebsanfällige Organe. Ich mache mir große Sorgen und Vorwürfe, dass ich das Röntgen zugelassen habe (beim Röntgenbild war zudem alles in Ordnung). Wie groß ist jetzt das Risiko für eine Krebserkrankung? Vielen Dank im Voraus für Ihre Einschätzung.


Dr. med. Andreas Busse

Dr. med. Andreas Busse

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Liebe K., Sie machen sich völlig unnötige Sorgen. Jede Röntgenuntersuchung wird immer nur dann gemacht, wenn der Nutzen - im Fall Ihres Kindes die Entdeckung eines möglicherweise aspirierten Fremdkörpers - die mögliche "Belastung" durch Röntgenstrahlen übertrifft. Und die Dosis ist bei einem Lungenröntgen so gering - etwa so hoch wie bei einem Urlaubsflug nach Mallorca - dass es überhaupt keinen Anlass gibt, sich Sorgen zu machen. Alles Gute!


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