Ebdm
Sehr geehrter Herr Dr. Busse, im Zusammenhang mit dem geplanten MRT unserer 5,5-jährigen Tochter möchten ich eine Sorge mit Ihnen teilen. Da möglicherweise ein MRT mit Kontrastmittel erforderlich sein wird, machen wir uns Gedanken über das Risiko einer allergischen Reaktion. Unsere Tochter hatte im Alter von etwa 2–3 Jahren nach einem Medikament gegen Bronchitis (leider wissen wir den Namen des Präparats nicht mehr, aber werde morgen beim Kinderarzt nochmal nachfragen) eine Nesselsucht entwickelt. Weitere Informationen dazu liegen uns leider nicht mehr vor. Außerdem hatte die Großmutter unserer Tochter in der Vergangenheit eine allergische Reaktion auf ein Kontrastmittel. Leider wissen wir nicht, ob es sich dabei um ein MRT- oder CT-Kontrastmittel gehandelt hat. Uns ist bewusst, dass dies nicht zwangsläufig ein erhöhtes Risiko für unsere Tochter bedeutet. Dennoch möchten wir diese Informationen gerne vor der Untersuchung weitergeben und Sie fragen, ob aus Ihrer Sicht besondere Vorsichtsmaßnahmen erforderlich sind oder ob das geplante Kontrastmittel unter diesen Voraussetzungen unbedenklich verabreicht werden kann. Außerdem würden wir gerne wissen, welche möglichen Komplikationen oder Nebenwirkungen bei der Gabe des Kontrastmittels grundsätzlich auftreten können und wie hoch das Risiko hierfür bei unserer Tochter einzuschätzen ist. Vielen Dank für Ihre Einschätzung und Ihre Rückmeldung... Viele Grüße
Liebe E., gerne sollen Sie die Vorgeschichte Ihrer Tochter und Ihre Sorgen bei den Kollegen in der Radiologie ansprechen, die dann auf jeden Fall wachsam sein werden und ja auch immer auf "Zwischenfälle" vorbereitet sind, die nie auszuschließen sind. Da die Untersuchung ja sicher erforderlich ist, um Schaden von Ihrer Tochter abzuwenden, kann ich Ihnen ansonsten nur raten, gelassen zu bleiben und vor allem den Kollegen vor Ort zu vertrauen. Die "Vorfälle" bei zurückliegenden Generationen haben sicher für Ihre Tochter jetzt keine Bedeutung. Alles Gute!
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