marfa
Guten Morgen, mein Sohn ist 8 Jahre alt und hat desöfteren mit Übelkeit zu tun. Im August hatte er (wohl) einen Magen-Darm-Virus bei dem er sich viel übergeben musst, unter anderem auch nüchtern. Daraufhin habe ich um eine Überweisung zum Kopf-MRT gebeten, da ich große Angst vor einem Gehirntumir hatte (bin Angstpatientin). Es wurde dann eins gemacht ohne Kontrastmittel. Es ging meinem Sohn dann bis Anfang Dezember richtig gut. Dann fing diese blöde Übelkeit wieder an. Meistens ist diese mitveinem Infekt verbunden. Kommt aber wirklich häufig, so alle drei - vier Wochen und bleibt ca. 1 Woche. Meistens isst er aber normal. Ich war Anfang Januar beim Kinderarzt, der meinte zu mir, na ja, ohne Kontrastmittel hat das MRT keine Aussagekraft. Ich war richtig schockiert! Habe bis heute massive Angst, dass doch was ist in seinem Kopf. Leider hat er seit Samstag wieder Übelkeit und das Schlimmste ist, gestern hat er sich nüchtern erbrochen, hatte ganzen Tag aber erhöhte Temperatur bus 38,2 und Halsweh mit Gliederschmerzen. Heute geht es ihm zwar besser, aber die Übelkeit und Halsschmerzen sind nach wie vor da. Wie würden Sie due Situation einschätzen? Ich kenne es so, dass erst, wenn der Radiologe etwas Verdächtiges sieht, Kontrastmittel gegeben wird. Täusche ich mich da? Ich bin so Verunsichert wegen dieser Aussage des Arztes. Sollte man bei diesen Beschwerden das MRT wiederholen? Ich will es meinem Sohn eigentlich nicht antun, wenn es nicht unbedingt sein muss. Er hat auch immer Bauchschmerzen bei der Übelkeit und oft Blähungen. Das Nüchternerbrechen war gestern das erste Mal und er hat sonst keine neurologischen Auffälligkeiten. Der Kinderarzt will mun Blut abnehmen und Ultraschall machen. Ultraschall wurde im Juli 2024 gemacht. Blut wurde vor ca. 1 Jahr abgenommen und da auch auf Zöliakie untersucht. Ich mache mir große Sorgen und möchte deshalb mal eine unabhängige Meinung bezüglich der MRT Untersuchung. Vielen Dank
Hallo marfa, die Entscheidung über die Durchführung des MRTs liegt beim Radiologen, dessen Fachbereich das ist. Der hat ja gesehen, um was es geht und was für eine Indikation auf dem Überweisungsschein stand. Ich würde mir daher keine Sorgen dazu machen. Bezüglich des einmaligen Erbrechens gestern würde ich mir auch keine Gedanken machen und das eher im Rahmen des aktuellen Infekts sehen. Beobachten Sie ihn aber natürlich und werden bei neurologischen Auffälligkeiten jederzeit ärztlich vorstellig. Ansonsten scheint die Übelkeit ja immer im Zusammenhang mit Infekten und Bauchschmerzen aufzutreten und es ist doch gut, dass der Kinderarzt hier nochmal weiterschaut. Viele Grüße!
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