Mitglied inaktiv
Sehr geehrte Damen und Herren, unsere 15 Monate alte Tochter ist seit Feb/2004 7 mal an Mittelohrenzündung erkrankt worden und 7 mal nimmt sie Antibiotikum ein. Die Entzündung kehrt in der Regel 2-4 Wochen nach Absetzung der Antibiotikum wieder zurück. Antibiotikumstherapie Dauer 7-11 Tage, Ohrenabstrich wurde am meistens gemacht. Wasser hinter dem Ohrtrommel ist nicht immer vorhanden, (bei Entzündung platzt der Trommelfell, Sekret läuft raus und die Schmerzen lassen nach) Ohrendruck (wenn es gesund ist ) ist in Ordnung, wir beobachten sie ständig und haben Gefühl daß sie gut hört. Zurzeit bekommen wir unterschiedliche Meinungen der Ärzten: Sie operieren lassen ja / Nein (Paukenröhrchen einsetzen und Rachenmandeln entfernen), Soviel Antibiotika ist schädlich / nicht schädlich Meine Frage an Sie : 1. Ist die Operation bei so Kleinem Kind eine Lösung und was für Risiken sind dabei?(sie ist erst 15 Monate alt) (uns bekannte Risiken: Vollnarkose, Rachenmandeln wachen eventuell nach und Zurzeit Körperabwehrfunktion- Unterstützend der Rachenmandeln) Vielleicht nur das Paukenröhrchen einsetzen? 2. Darf man wirklich soviel Antibiotikum dem Kind zumuten?(wir haben bedenken um resistent zu werden) 3. Was sollen wir tuen? Vielen Dank in Voraus Mit freundlichen Grueßen
Liebe B., das ist schon eine ungewöhnliche Häufung bakterieller Infekte. Als erstes sollten Sie mit ihrem Kidnerarzt sprechen, ob es nicht sinnvoll wäre, das Immunsystem ihres Kindes zu überprüfen. Erst wenn da alles in Ordnung ist, sollten Kinder- und HNO-Arzt gemeinsam überlegen, ob eine Operation sinnvoll ist. Bei intaktem Immunsystem könnte auch die Impfung gegen Pneumokokken die Situation verbessern. Eine antibiotische Behandlung bei einer eitrigen Mittelohrentzündung ist immer das wesentlich kleinere Übel als das Risiko einer Ausbreitung der Infektion in Knochen und Gehirn zu riskieren. Da wird leider sehr viel Unsinn erzählt, statt dass wir froh sind, dass wir heute so gute Antibiotika haben, dass Kinder nicht wegen einer eitrigen Mittelohrentzündung taub werden, schwerst krank oder gar sterben. Alles Gute!
Mitglied inaktiv
Hallo! Ich bin zwar kein Arzt aber meine Tochter hat so eine OP gerade hinter sich. Sie ist zwar schon 2 1/2 aber das jüngste Kind im Krankenhaus war gerade 6 Monate. Sie hatte auch öffters Infekte und Mittelohrentzündungen und schließlich bin ich mit ihr zum HNO-Arzt weil sie so schlecht gesprochen hat. Ihr wurden dann in einer ambulanten OP die Polypen entfernt und in beide Ohren Röhrchen gesetzt. Die sollen jetzt etwa ein halbes Jahr drin bleiben. Seitdem (es ist jetzt drei Wochen her) klappt es mit dem Sprechen schon viel besser. Der Tag der OP war auch unkompliziert. Ich bin morgens mit ihr ins Krankenhaus, dann wurde sie vorbereitet und operiert. nach einer halben Stunde war sie schon wieder bei mir und war noch etwa eine Stunde sehr unruhig und hat geweint. Danach ist sie dann schon wieder auf der Station rumgelaufen. Und 5 Stunden nach der OP konnten wir wieder nach Hause. Sie hat überhaupt keine Probleme danach gehabt, konnte sofort wieder essen(Schonkost). Nur Ärzten gegenüber ist sie jetzt mißtrauisch (kann man ja auch verstehen). Auf jeden Fall steckt so ein Kind das viel besser weg als wir Erwachsenen denken. Also, keine Sorgen machen und alles Gute!!! Juliane Fehse
Mitglied inaktiv
Sehr geehrter Herr Dr. Busse, vielen Dank für Ihre Bemühung. Die kleine Katharina ist vor ca. 1 Monat gegen Pneumokokken geimpft worden. Von Immunsystem-Prüfung hat bis jetzt kein Arzt gesprochen. Können Sie mir bitte sagen wie macht man die Prüfung, braucht man eine spezielle Klinik dafür, wird es Ambulant oder Stationär durchgeführt? Wir (Eltern) sind ziemlich besorgt um die Kleine und sind froh über jeder Typ der uns die OP nach hinten verschiebt (bis sie ein bißchen älter ist). Mit freundlichen Grüßen Branko
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