Frage im Expertenforum Kinderarzt an Dr. med. Andreas Busse:

Mikrohämaturie

Frage: Mikrohämaturie

Vanessa1408

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Guten Morgen. Ich bräuchte einen Rat. Meine Tochter (3) hat seit sie ca. 1,5/2 Jahre alt ist ca. alle 2-3 Wochen Fieber (oft auch ohne weiteren Symptome) seit August 2025 wird bei ihr alle 3 Wochen ein Urintest beim Kinderarzt gemacht. Sie hat bei jeder Kontrolle rote Blutkörperchen im Urin (manchmal auch Leukozyten und Eiweiß aber kein Nitrit). Die Kinderärztin weigert sich förmlich ein Ultraschall der Nieren oder Harnwege zu machen, obwohl 2 Arzte aus dem Notdienst dies empfohlen haben. Sie sage nur sie kenne sich damit nicht aus. Mein Mann und Ich selbst haben keine Erys im Urin, es könnte ja erblich sein. Nun hat sie öfter Bauchschmerzen und muss auch immer wieder aus dem Kindergarten abgeholt werden. Langsam mache ich mir echt Sorgen. Die Ärztin möchte weder einen Ultraschall machen noch eine Überweisung zu einen Nierenspezialisten ausstellen. Sollte ich den Arzt wechseln oder einfach drauf vertrauen? Mit freundlichen Grüßen.


Dr. med. Andreas Busse

Dr. med. Andreas Busse

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Liebe V., es gibt sicher erst mal keinen Anlass zur "Panik" wegen der rezidivierenden Hämaturie, eine Abklärung halte ich aber unbedingt für notwendig, um mögliche Krankheiten von einer harmlosen familiären Ursache zu trennen. Und "die Ärztin kennt sich damit nicht aus", kann doch schon gar kein Grund sein, die Überweisung zu einem Spezialisten, einem Kinder-Nephrologen, zu verweigern. Auch ein anderer allemeiner Kinderarzt könnte zunächst mal einfache Untersuchungen wie die mikroskopische Untersuchung der Hämaturie, eine quantitative Eiweißmessung und eine Ultraschall-Untersuchung der Harnwege vornehmen. Auch der Blutdruck sollte gemessen und eine Hörstörung als Teil einer möglichen übergeordneten Erkrankung ausgeschlossen werden. Alles Gute!


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