Mandelblüte89
Guten Tag Herr Dr. Busse, Mein Sohn (18,5 Monate alt) hat im September 2020 angefangen die Krippe zu besuchen. (Seit dem Lockdown Mitte Dezember geht er nicht mehr.) Daraus folgend hatte er auch ziemlich nah bei einander 3 Infekte aufgeschnappt. Die Symptome waren hauptsächlich Schnupfen und Husten, kein Fieber. Er war immer gut drauf und nach ca. 7 Tagen waren alle 3 Infekte ausgestanden. Seit dem letzten Infekt im November hat er aber immer noch trockenen Husten. Beim Schlafen und nach dem Aufwachen (da hustet er auch minimal etwas ab). Wir waren diesbezüglich schon öfter beim Kinderarzt. Er hat die Lunge immer wieder abgehört und gesagt, dass sich alles normal und gut anhört und dass es nur ein "Reizhusten" vom letzten, wohl etwas schwereren Infekt sei. Er sagte auch, dass sich der Husten noch bis zum Frühjahr ziehen könnte, ohne das man sich Sorgen zu machen braucht. Nun wollte ich noch eine andere Meinung hören. Ist so ein Husten, seit November noch normal? Oder sollte ich wo anders nochmal vorständig werden? Vielen Dank für Ihre Einschätzung, Liebe Grüße!
Liebe M., wenn das "echter Husten" und nicht nur mal gelegentliches "Abhüsteln" ist, dann sollten Sie mit ihrem Kinderarzt sprechen, ob sich dahinter ein "Hyperreaktives Bronchialsystem" verbirgt, das man mit Corticoid-Inhalation oder Montelukast zum Einnehmen behandeln könnte. Alles GUte!
Krümeli
Huhu, ich war gestern wegen genau desselben Problems (Husten nachts und unter Belastung) mit meinem Sohn (2) nochmal beim Kinderarzt (das dritte mal seit dem eigentlichen Infekt im November). Der meinte dass Viren bei so Kleinen auch mal langfristig die Bronchien reizen können. Er bekommt jetzt nochmal für 10 Tage tagsüber Hustenlöser und nachts Hustenstiller. Wenn das nicht hilft, wäre der nächste Schritt Cortison zur Inhalation für ein paar Tage. Ich finde nicht, dass man das „aussitzen“ muss bis ins Frühjahr, das stresst ja alle Beteiligten...
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