julinico
Hallo Herr Dr Busse, meine 2 Söhne ( 3/12 und 16 Monate) stritten heute Abend miteinander, daraufhin fing der Kleine an zu weinen, der große hat dem Kleinen dann auch noch vom sitzen nach hinter gezogen und er kippte hinten über. Daraufhin war er nichtmehr zu beruhigen, lag mit dem Rücken auf dem Boden, er steigerte sich so hinein dass er keine Luft mehr holte, seine Gesichtsfarbe änderte sich und er bekam blaue Lippen. Ich nahm ihn gleich hoch und plötzlich sackte er in sich zusammen. Ich hielt ihn etwas weg von mir, sprach ihn laut an und pustet ihn 2x an. Er öffnete sofort wieder die Augen und fing aus aus lauter Schreck wieder an zu weinen, ließ sich aber ganz schnell wieder beruhigen. Ich ging mit ihm ins Schlafzimmer und gab ihm was zu trinken. Nach 5 Minuten war er wie immer! Habe ich so richtig reagiert? Von dem Anpusten habe ich mal gelesen, doch wenn dann wirklich sowas passiert, ist man total verunsichert, es war das erste mal das sowas passierte. Er hält zwar öfters mal länger die Luft wenn er schreit, sodass man denkt "Luft holen bitte nicht vergessen" aber das er blau anläuft und bewusstlos wird kam noch nie vor. Er ist ein sehr temperamentvolles Kind. Nun bin ich etwas verunsichert ob oder wie lange man ihn in der Nacht beobachten sollte bzgl. der Atmung. Oder wie man am Besten reagiert wenn es zur Wiederholung kommt, was ich natürlich vermeiden will! Herzlichen Dank
Liebe J., keine Sorge, solche "Affektkrämpfe" sind völlig harmlos und spätestens dann, wenn ein Kind dabei bewusstlos wird, setzt die automatische Atmung wieder ein und es wacht auf als sei nichts gewesen. Nur hinterher ein wenig trösten, sonst müssen Sie nichts tun. Alles GUte!
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