cw23
Sehr geehrter Herr Dr. Brügel, es tut mir Leid, dass ich bei Ihnen auch noch mal nachfragen muss und eine Meinung zu dem Thema brauche. Sie haben mir schon so oft kompetente Antworten auf meine Fragen gegeben, die mich beruhigt haben und/oder mir gute Ratschläge gegeben, wie man handeln kann. Unser Sohn (10 Monate) hat gestern seine erste MMR- und V-Impfung bekommen. Bei einer der beiden Impfungen ist etwas Impfstoff (ich schätze mengenmäßig ca. zwei Tropfen) aus der Einstichstelle zurückgelaufen. Es war insgesamt ein größerer Tropfen, der bei unserem Sohn am Bein entlang gelaufen ist. Die Ärztin wischte ihn weg, klebte ein Pflaster drauf und es war erledigt. Zuhause angekommen machte und mache ich mir nun große Sorgen, ob überhaupt genug Impfstoff im Körper angekommen ist und der Impfstoff die volle Wirkung entfaltet. Klar bekommt er ja auch noch die jeweils zweite Impfung...Aber das ist für mich irgendwie gerade nur ein schwacher Trost und ich habe wirklich Angst, dass der Kleine gerade nicht gut geschützt ist..gerade vor so schwerwiegenden Krankheiten. Wie schätzen Sie das ein? Sicherlich kommt sowas ja mal vor..aber wie verhalten Sie sich dann in der Praxis? Impft man in so einer Situation schon nach? Vielen, vielen Dank für Ihre Antwort. Mit freundlichen Grüßen
Hallo cw23, das ist ok so. Das kann passieren und macht keine Wiederholung der Impfung notwendig - eine zweite folgt ja eh noch. Herzliche Grüße und ein schönes Wochenende Ralf Brügel
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