brandy456
Sehr geehrter Herr Dr. Busse, mein Sohn (16) ist derzeit Patient in einer psychiatrischen Tagesklinik aufgrund von Depressionen. Er nimmt seit ca. 2 Monaten das Medikament Risperidon, seit 2 Wochen zusätzlich Escitalopram. Es stellte sich bei einer Blutuntersuchung nun heraus, dass er neben diversen Vitamin- und Mineralstoffmangel (B12, B9, B7, Eisen, Selen, Zink und Kupfer) auch einen Testosteron Mangel hat. Dies kann eine Nebenwirkung des Risperidons sein, kann aber auch schon vorher vorgelegen haben. Die Ärztin schlägt eine Behandlung mit bioidentischen Hormonen vor. Ich bin etwas zwiegespalten. Sollte man bei jungen Menschen in den Hormon Haushalt eingreifen? Welche Ärzte untersuchen den Hormon Spiegel junger Erwachsener generell und haben mehr Erfahrung? Urologen, Endokrinologen? Ich würde mich sehr über einen Rat freuen. Mit freundlichen Grüßen brandy456
Liebe B., ich kann die Angelegenheit leider aus der Ferne nicht beurteilen. Deshalb kann ich Ihnen nur raten, den Empfehlungen der Kollegen vor Ort zu folgen. Falls eine spezielle Beratung zur Hormongabe gewünscht ist, wäre ein Kinder-Endokrinologe der richtige Experte dafür. Alles Gute!
Berlin!
Die Fachfrauen für Hormone sind Endokrinologinnen. Ich verstehe Deine Sorgen, ich gebe Mals Folgendes zu Bedenken: Beide Psychopharmaka sind schon ziemlich heftige Medikamente. Dennoch nimmt er sie, völlig zu recht. Denn gleichzeitig sind das absolut Gänge, langjährig erprobte Mittel, die gerade bei Depressionen viele erst und ie Lage versetzen, therapiefähig zu sein und etwas gegen die Depression zu tun. Ein künstlich zugeführtes Hormon ist auch nichts groß anderes, oder? Ein Testosteronmangel kann weitreichende Folgen haben! Stell' Dir mal vor, Du hättest eine Tochter in den Alter, die jetzt die Pille nehmen will. Auch Hormone. Hättest Du deswegen etwas dagegen? Es ist gut und richtig, sich eine Zweitmeinung einzuholen. Aber ich finde, es spricht grundsätzlich nichts dagegen, auch Jugendliche mit Hormonen zu behandeln.
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