luminitza
Sehr geehrter Herr Busse, mich beschäftigen zwei Fragen. 1. Was ist für knapp 1,5 Jahre alte Kinder besser, um Fieber zu senken, Paracetamol-Zäpfchen oder -Saft? Wir haben bis jetzt erst einmal solche Zäpfchen verwendet, bei starken Schmerzen während einer Mittelohrentzündung. Zum Fiebersenken haben wir so etwas noch nicht gebraucht. Ich dachte immer, man soll eher Zäpfchen wählen, da diese besser verträglich seien, aber eine Kinderärztin hat uns nun Saft verschrieben, da sie meinte, dass Zäpfchen bei Durchfall nicht drin bleiben. Heißt das also, eher Zäpfchen geben und bei Durchfall dann Fiebersaft? 2. Sind Zäpfchen gegen Erbrechen bei einem Magen-Darm-Virus wirklich sinnvoll? Unsere Tochter hat einen Magen-Darm-Infekt und das nicht zum ersten mal. Nie wurde uns dafür etwas verschrieben, wir sollten immer nur auf den Flüssigkeits- und Elektrolythaushalt achten und gut verdauliches, was den Magen und Darm nicht reizt, geben. Nun bekamen wir Vomacur-Zäpfchen verschrieben, die das Erbrechen unterdrücken sollen. Ist das überhaupt sinnvoll? Ich dachte immer, Durchfall und Erbrechen wären die Reaktion des Körpers, um Giftstoffe loszuwerden. Da wäre es doch kontraproduktiv, wenn man dies unterdrückt oder nicht? Ich würde mich freuen, von Ihnen eine Einschätzung zu meinen Fragen zu erhalten. Vielen Dank!
Liebe L., die Darreichungsform eines Medikaments ist so lange gleichgültig, wie man sicher ist, dass das Kind das Medikament auch bekommt. Ein Medikament gegen Erbrechen kann durchaus auch im Rahmen eines Magendarminfekts sinnvoll sein, denn oft ist das Erbrechen mit der Zeit ein "Selbstläufer" und man kann den Teufelskreis dann nur mit einem Medikament durchbrechen. Alles GUte!
luminitza
Können Sie auch homöopathische Medikamente zur Unterstützung des Fierbersenkens und bei Magen-Darm-Infekten empfehlen? Oder halten Sie nichts davon?
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