KryoKinderwunsch95
Guten Tag Herr Busse, unsere u Untersuchung (U7) fand vor etwa einem Monat statt. Mein Sohn ist nun 25 Monate. Er spricht weiterhin nur unter 10 Wörtern und ist somit definitiv sprachverzögert. Jedoch ist sein Sprachverständnis exzellent, er versteht alles was wir ihm auftragen auch komplexere Dinge wie "wir gehen auf den Spielplatz, hol deine Schuhe und eine Flasche zu trinken." Das kann er ohne Probleme umsetzen und zeigt große Freude. jedoch zeigt sich im Alltag auch immer wieder, dass ihm Übergänge schwer fallen. Er hat häufig Wutausbrüche, selten auch richtige Meltdowns von 1h. Er wirft dann gezielt mit Dingen nach uns, möchte keinen Körperkontakt. Außerhalb der Wutanfälle ist er ein sehr offenes, fröhliches Kind. Er geht seit er 15 Monate alt ist in die Krippe. Dort tat er sich mit den Abläufen vorerst schwer, nach der Eingewöhnung geht er aber gerne hin und nimmt an allen Angeboten mit Freude teil. Wutausbrüche finden dort gelegentlich statt. Motorisch ist er gleichaltrigen Kindern schon immer weit voraus gewesen. Nun stellt sich mir die Frage, kommen die Wutanfälle vor allem aufgrund der fehlenden Sprache oder gibt es hier separaten Handlungsbedarf? Unsere Kinderärztin ist sehr entspannt. Er sei vermutlich Late-Talker und habe in sehr willensstarkes Kind. Wir sollen konsequent erziehen. Ich frage mich als Mutter aber, sollte ich bereits Kontakt zu einer Frühförderstelle aufnehmen oder noch abwarten? In 2-3 Monaten haben wir einen erneuten Termin in der Kinderarztpraxis um die Sprache neu zu bewerten. Hören tut er gut. Er brabbelt auch viel, aber oft sehr unverständlich. Ich danke vielmals für eine Einschätzung!
Liebe K., auch wenn ich das natürlich aus der Ferne schwer beurteilen kann, würde ich mich der Einschätzung Ihrer Kinderärztin anschließen und zur Gelassenheit raten. Zumal es doch auch in der KITA gut geht. Alles Gute!