Guten Tag Herr Dr. Busse, mein Kind ist am 4.3.26 geboren und bekommt fast seit Geburt an eine PreNahrung auf Kuhmilchbasis. Wir haben keine besonderen Auffälligkeiten bzgl Nahrung feststellen können. Eventuell schwerere Verdauung nach der Mahlzeit. Schwierig für uns als Eltern zu beurteilen. Ende April erhielt sie die Rotavirenimpfung. Ca 6 Tage später war Blut im Stuhl. Das Krankenhaus hat eine Darmeinstülpung per Ultraschall ausgeschlossen. Allerdings wurde am Ende des Dickdarms eine Entzündung festgestellt. Ab diesem Zeitpunkt hatte mein Kind ca 6-7 Wochen täglich Blutfäden oder minimale Blutklumpen im Stuhl. Die Rotaviren hat man ca. 7 Wochen im Stuhl nachweisen können. Der chronische Langzeitentzündungswert ist niedrig. Wir haben trotzdem vorsichtshalber ca. 3 Wochen nach dem Krankenhausaufenthalt zusätzlich auf Neocate umgestellt (Kuhmilchfreie Nahrung.). Weil wir alles versuchen wollten um den Darm zu schonen und das Blut zu stoppen. Das Blut ist mittlerweile nicht mehr im Stuhl. Der Darm wird erst wieder Ende August untersucht. Die große Frage ist natürlich kam das Blut (7 Wochen lang) ausschließlich wegen der Impfviren oder könnte parallel die Kuhmilcheiweißallergie zusätzlich den Darm belastet haben. Die Frage ist schwer zu beantworten und unsere behandelnden Ärzte sind sich uneinig. Wichtig für uns als Eltern ist jetzt die Frage, sollen wir die Nahrung vor der erneuten Darmuntersuchung im Krankenhaus Ende August wieder auf eine Kuhmilchbasierte Nahrung versuchsweise umstellen, weil das Blut inzwischen nicht mehr vorhanden ist? Wir wollen es eigentlich nicht bevor wir nicht genau wissen, ob die Entzündung abgeheilt ist. Allerdings haben wir kein weiteres Rezept für die Nahrung erhalten und müssten es selbst kaufen. Wir haben kein weiteres Rezepterhalten, weil die Kinderärztin eher an Impfnebenwirkungen/schäden glaubt. Aber 7 Wochen? Ist das realistisch? Mich würde Ihre Meinung/Erfahrung hierzu interessieren. Vielen Dank im Voraus! Beste Grüße  Helen