dettchen
Lieber Dr. Busse! Ich habe eine 3 jährige Tochter, die aufgrund einer chronischen Erkrankung zu einer Risikogruppe für einen schweren Coronaverlauf zählt. Leider gehen die Zahlen der infizierten Kinder hier gerade durch die Decke. Kinderarzt und die behandelnde Klinik raten mir zur offlabel Impfung, sie hätten sehr gute Erfahrungen damit gemacht, in allen Altersgruppen. Ich möchte dem Rat gerne folgen, hätte aber folgende Verständnisfrage, die mir dort keiner beantworten konnte/wollte. Es gibt ja vorerst nur Daten der 5-12 jährigen, die ja bzgl Verträglichkeit und Wirkung sehr vielversprechend aussehen. Ich frage mich nun, ob es denn prinzipiell einen Grund zur Annahme gibt, dass die Wirkung bzw Nebenwirkungen bei einer (großen) 3j so anders ist als bei einem (zb kleinen) 5j? Funktioniert das Immunsystem da noch so anders, oder warum muss es da so genau getrennte Altersdifferenzierungen geben? Danke und lg aus Wien
Liebe D., wenn Ihr Kinderarzt und die Experten, die Ihr Kind mit betreuen, Ihnen geraten haben, die Impfung gegen Covid-19 trotz bisher fehlender Zulassung für dieses Alter machen zu lassen, dann ist es mit Sicherheit so, dass der Schutz durch die Impfung gegen schwere Erkrankung angesichts der Vorerkrankung Ihrer Tochter bei weitem das eher theoretische Risiko überwiegt, dass ein 3-Jähriger anders reagieren würde als ein 5-Jähriger. Außerdem gibt es ja schon positive Erfahrungen auch mit der Impfung so junger Kinder. Ich kann Ihnen also nur raten, den Kollegen zu vertrauen. Alles Gute!
MamavonLuana
Die Impfung ist doch selbst für Erwachsene nur eine notzulassung. Die ist weder richtig geforscht. Wenn selbst jemand im Bekanntenkreis trotz 2 Impfungen im Koma auf der its liegt, dann kann da nur irgendwas faul sein. Würde meinem Kind nie sowas unerforschtes in den Körper jagen lassen
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