w-chen
Hallo, mein zweiter Sohn ist drei Wochen alt. Aufgrund der Feiertage wurde bei ihm das Neugeborenenhörscreening mit zwei Wochen durchgeführt. Wir waren hierfür bei einem niedergelassenen HNO. Dieser hat zunächst das rechte Ohr mit "Stöpseln" kontrolliert und als kein Signal kam, Elektroden aufgeklebt. Auch da kam kein Signal. Bei dem linken Ohr kam mit den aufgeklebten Elektroden direkt ein Signal. Da das rechte Ohr eben nichts anzeigte, hat er ein weiteres Gerät genutzt, bei dem verschiedene Parabeln erschienen. Hier waren seine Kollegin und er sich nicht einig, ob dort eine Reaktion zu sehen war. Er meinte dann, dies sei auch Interpretationssache. er schaute anschließend noch in beide Ohren, wobei er nichts feststellen konnte. Nun sollen wir in drei Wochen (also vier Wochen nach der ersten Untersuchung) wiederkommen. Handelt es sich bei vier Wochen um einen normalen Abstand? Mir kommt es sehr lang vor, zumal man ja auch - falls erforderlich - bei einer Pädaudiologie an einer Klinik noch einmal gewisse Zeit auf einen Termin warten müsste. Verliert man hierdurch nicht wertvolle Zeit? Kommt es tatsächlich vor, dass solche Messungen nach so einer Zeit noch einmal besser werden? Es kam mir eben schon sehr ausführlich vor. kann es sein, dass auch das linke Ohr nichts hört, obwohl die Messung hier unauffällig war? Ich beobachte meinen Sohn seit dem Test extrem und habe nicht das Gefühl, dass er sich beispielsweise bei überraschenden lauten Geräuschen erschrickt oder besonders auf meine Stimme reagiert etc. Entschuldigung für die vielen Fragen. Ich kann an kaum etwas anderes denken, zumal ja Fruchtwasser etc. als Ursache bei einem 14 Tage alten Kind kaum denkbar ist. Vielen Dank für Ihre Hilfe.
Dr. Trost-Brinkhues
Liebe W., erst einmal bitte Beruhigung, Panik hilft nicht. Ein hörendes Ohr reicht für eine unauffällige Entwicklung! Die erste Untersuchung dürfte das Screening der Otoakustischen Emissionen (OAE) gewesen sein, etwa 4% der Messungen sind auffällig bei tatsächlich nur 0,2% echt hörgestörten Kindern - also häufig falsch positiv. Da es aber wichtig ist, früh eine Klärung zu schaffen, also in den ersten drei Monaten, werden etliche Eltern verunsichert. Ob der Kollege danach eine Untersuchung der akustisch evozierte Potenziale (BERA, AEP) gemacht hat weiß ich nicht. Hiermit würden alle peripheren Schwerhörigkeitsformen und zusätzlich neurale Schwerhörigkeiten erfasst; bei dieser Messung besteht aber ebenfalls die Gefahr, bei Mittelohrproblemen unzutreffende Ergebnisse zu erhalten. Sprechen Sie mit Ihrer Kinderärztin/Ihrem Kinderarzt, lassen Sie von dort aus dann einen Termin in einer Pädaudiologie machen und freuen Sie sich lieber über den kleinen zweiten Schatz! Alles Gute!
w-chen
Also sollte ich die Kontrolle bei dem HNO nicht mehr machen? Sondern direkt zum Kinderarzt? Dort haben wir nächste Woche Freitag ohnehin die U3. Reicht das?
Dr. Trost-Brinkhues
Liebe W., ich würde dort beim KiA anrufen und von dem fraglich auffälligen Befund berichten; dann können die im Vorfeld schon mal mit dem HNO Kollegen telefonieren bzw. den Bericht anfordern und Ihnen nächste Woche vielleicht schon einen Pädaudiologie-Termin benennen. Alles Gute
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