Tiger Lilly
Guten Tag , Ich fühle mich von unserem Kinderarzt irgendwie nicht ernst genommen. Und würde gerne ihre Meinung dazu hören. Mein Sohn ist 11 Jahre und leidet seit anfang April diesen Jahres an stechenden Kopfschmerzen. Diese kommen und gehen sind aber täglich. Wir waren beim EEG (unauffällig) und Augenarzt (dort würde eine ganz leichte Weitsichtigkeit festgestellt) und er bekam eine Brille. Zwischenzeitlich hatte er monatliche Migräne Attacken mit Übelkeit und Erbrechen. Seit Juni sind diese aber nicht mehr aufgetreten. Er sagt auch das das kopfstechen weniger geworden ist im Verlauf bis heute , aber eben immer noch vorhanden. Psychische Probleme hat er keine und er macht regelmäßig Sport. Wenn er müde ist wird das kopfstechen etwas intensiver. Ich hatte gehofft der Kinderarzt macht mal ein Mrt damit ein Tumor oder ähnliches ausgeschlossen werden kann. Aber er sieht keinen Grund und meint wir müssen da durch. Würden sie ein Mrt für sinnvoll einschätzen? Oder soll ich es so hinnehmen?Als Eltern machen wir uns natürlich Gedanken... Viele Grüße
Hallo Lilly, das ist tatsächlich ein schwieriges Thema und tritt in unserem Praxisalltag häufig auf, da bei Eltern der Ruf nach sehr umfassender Abklärung oftmals immer lauter wird. Ganz generell kann ich Ihnen rückmelden, dass auch ich in der Verordnung eines MRTs sehr sehr zurückhaltend bin. Immerhin war Ihr Sohn beim EEG, das unauffällig war, die Symptomatik scheint rückläufig zu sein und auch ansonsten scheint ja absolut nichts auf eine schlimmere Grunderkrankung hin zu deuten (fit, macht regelmässig Sport). Daher kann ich den Kollegen schon verstehen. Ich verstehe aber auch Ihre mütterliche Sorge und daher würde ich dazu raten genau diesen Punkt (Angst vor Tumor, Gefühl, allein gelassen zu werden) nochmals mit dem Kollegen zu besprechen, der Ihnen dann hoffentlich ein wenig ausführlicher erklären kann, warum er sich so sicher ist, dass es kein MRT braucht. Herzliche Grüße und ein schönes Wochenende Ralf Brügel
Liz123
Wenn es sich um Migräne handelt, solltet ihr es mit einer Diät probieren, bei der er gewisse Lebensmittel meidet. ZB ist Fructose ein häufiger Trigger
Julia294
Hi, dass hatte ich damals auch, so mit 13/14 Jahren. Hatte Leistungssport betrieben und physische Probleme hatte ich auch nicht. Alle Untersuchungen waren ok und ich hatte über Monate ein Schmerztagebuch geführt. Am Ende war die letzte Möglichkeit, es mit Akupunktur zu versuchen, damals eine Selbstzahlerleistung, wie es heute ist, keine Ahnung. Und siehe da, mir hat es geholfen. Es wurde dann nach und nach weniger. Bis heute ist es nie wieder in diesem Umfang aufgetreten, nie mehr als ein paar Tage Kopfschmerzen am Stück. Vielleicht ist es eine Option.