Christina2015
Ich bin verzweifelt! Meine Tochter 3 Jahre hat seit nunmehr 10 Wochen, seit Anfang Dezember ununterbrochen Husten. Dieser husten zeigt sich unterschiedlich, einmal trocken, dann wieder gefühlt Produktiv, einmal mehr einmal weniger, regelmäßig Tag und Nacht, dann wieder anfallsartig, derzeit vorrangig nach dem hinlegen abends, oder plötzlich nachts nach einigen Stunden ruhigem Schlaf, und tagsüber bei z.b Anstrengung und herumtollen. Soweit das wir bereits in die Notaufnahme mussten und mit Kortison als Zäpfchen für den Notfall und zum inhalieren behandelt werden. Begonnen hat alles mit einem meiner Meinung nach normalem Infekt, mit Schnupfen, einmalig auch ZweiTage Fieber dabei (an Weihnachten). Zwischenzeitlich hatte ich auch immer wieder den Eindruck, das sich ein normaler Infekt dazu gesellt hat. Wir haben bereits alle Möglichkeiten ausgeschöpft. Viel trinken Verschiedene hustensäfte, Inhalationen regelmäßig mit Salbutamol (zusätzlich mit flixotide), Salz Inhalationen, viel trinken, kalte Luft, Feuchtigkeit im Zimmer erhöht, fenistil als off Label wurde uns ebenso verordnet. Zudem kommt es ca. Einmal im Monat (seit 5 Monaten) vor, das sie aus dem Schlaf vorrangig morgens spontan erbricht- danach ist alles wieder gut. Es ist Winter und natürlich auch Infektzeit. Dennoch denke ich mittlerweile , das dies vielleicht bereits über das "normale" maß an Infekt hinausgeht. Wie sehen sie das? Was sollten wir weiter tun. In welche Richtung sollten wir weiter denken. Reflux? Könnte es doch Keuchhusten (gewesen)sein, Impfung würde gemacht. Mit freundlichen Grüßen
Liebe C., solche Klagen von Eltern hören wir Kinderärzte in diesem Winter leider sehr häufig. Entscheidend ist, dass Ihre Tochter keine Atembehinderung im Sinne von Asthma oder hyperreagiblem Bronchialsystem hat. Mit der Inhalation von Salbutamol und einem Corticoid sollte aber auch das gut zu beherrschen sein. Eventuell sollte die Dosis angepasst werden oder zusätzlich auch für einige Tage ein Corticoid eingenommen werden. Je nach Befund wäre es auch sinnvoll, eine Röntgenkontrolle zu machen. Das kann aber nur Ihr Kinderarzt vor Ort entscheiden. Aus der Erfahrung kann ich sagen, dass sich Geduld auszahlt und der Spuk dann irgendwann auch zu Ende ist. Alles Gute!
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