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Hallo Herr Heininger Mein Kind (knapp 2 Jahre alt) wurde vor 2 Tagen von einem anderen, älteren Kind in die Backe gebissen. Es blutet nicht, sondern ist geschürft und zeigt einen roten Abdruck, auf welchem auch die Zähne ersichtlich sind. Muss ich mein Kind nun gegen Tetanus impfen lassen? Ich habe mir sagen lassen, dass die Tetanus-Impfung gar keine Immunität hinterlässt. Es handle sich um ein Gift und unser Körper könne gegen Gift gar keine Immunität entwickeln. Wie kann eine solche Impfung somit einen Schutz geben? Wieviele Menschen erkranken eigentlich heute noch ungefähr im Bereich Schweiz/Deutschland? Ich würde dies gerne ebenfalls wissen für meinen Entscheid, um das Risiko einschätzen zu können. Vielen Dank im voraus für Ihre Antwort. Marcel
Hallo, Menschenbisse sind kein typischer Uebertragungsweg für Tetanus. Tetanusbakterien bzw deren Sporen werden v.a. in Tierexkrementen gefunden und befinden sich in grossen Mengen im Erdreich. Deshalb sind verschmutzte Wunden eine besondere Gefahr. Selbstverständlich kann der menschliche Körper gegen das im Tetanusimpfstoff vrohandene abgewandelte Toxin (Toxoid) eine Immunität entwickeln - das ist ja das Prinzip der Tetanusschutzimpfung und wurde erstmals bei der britischen Armee im 2. Weltkrieg bewiesen. Es sind nur wenige (weniger als 10) Menschen die zurzeit pro Jahr im deutschsprachigen Raum an Tetanus erkranken. Das sind viel weniger als noch vor 50 Jahren und liegt zum einen an der hohen Impfakzeptanz, aber wohl auch an den heutigen Lebensumständen. Alles Gute!
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Sehr geehrter Herr Heiniger, Laut der Stiko sollen kinder und Jugendliche mit unklarem Impfstatus (z.B. Flüchtlinge) mit Repevax grundimmunisiert werden. Laut Hersteller ist der Impfstoff dafür nicht geeignet, weil nicht getestet. Wie würde man dann vorgehen, wenn man trotzdem mit Repevax impft? 3 mal impfen oder vier mal? Werde ...