lena168
Sehr geehrter Herr Prof. Dr. Wahn, in unserem Bekanntenkreis hatte ein Kind kürzlich nachgewiesen EBV (vor 1-3 Wochen). Nun steht ein Treffen an. Hierzu habe ich 2 Fragen. 1) Wäre es für ein Baby (8 Monate) gefährlich, sich mit EBV anzustecken? Ich habe gelesen, dass man über den Speichel noch Wochen bis Monate ansteckend sein kann. 2) Zudem ist die Inkubationszeit ja relativ lange. In 3 Monaten soll unser Baby gegen MMRV geimpft werden, was uns sehr wichtig ist. Wenn der Körper nun zu der Zeit der Impfung gerade mit EBV zu kämpfen hat (oft ja symptomlos) kann dann überhaupt ein Impfschutz aufgebaut werden? EBV befällt ja Immunzellen. Da kann ich mir schwer vorstellen, dass hier zeitgleich ein Immunschutz auf die MMRV Impfung aufgebaut werden kann. Wie ist hier ihre Einschätzung? Sollte man den Kontakt lieber vermeiden? Vielen Dank
In der Tat können auch Personen ohne Symptome ansteckend sein, da die das EBV im Rachen tragen können. Das führt dazu, dass sich praktisch jeder im Laufe seines Lebens mal mit EBV ansteckt. Besonders bei Jugendlichen kommt es dann zum Pfeiffer'schen Drüsenfieben. Wollte man Impfungen gerade bei den asymptomatisch infizierten Kleinkindern vermeiden, müsste man sehr viel aufwändige Diagnostik machen. Das macht aber niemand, allenfalls dann, wenn bestimmte Gendefekte vorliegen. Ansonsten werden Impfungen nach klinischer Untersuchung durch den KA/KÄ durchgeführt. Das gesunde Immunsystem kann damit umgehen.
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