AstridL
Guten Morgen, wir haben für morgen die Rotavirusumpfung geplant (Sohn ist 7,5 Wochen alt), insbesondre da wir ein Geschwisterkind in der Krippe haben. In unserer Kinderarzt-Praxis wird der zweimalig zu verabreichende Impfstoff gegeben. Nun bin ich wegen der Nebenwirkung "Invagination" doch sehr in Sorge und habe Angst, unserem Sohn mit der Impfung zu schaden. Zumal sogar das Paul-Ehrlich-Institut 2015 seine Impfempfehlung zurück genommen hat... Aber die Infektion mit Rotaviren könnte doch auch zur Invagination führen, oder? Ich bin sonst sehr für Impfungen und alle anderen Impfungen stehen für mich außer Frage, nur bei der Rotavirusumpfung tue ich mir sehr schwer, was das "kleinere Übel" ist - die Impfung oder die Erkrankung selbst (im "schlimmsten Fall" hier ist ja ein Krankenhausaufenthalt mit Infusionen erforderlich - natürlich nicht schön, aber aushaltbar... - und immer wieder wird propagiert, die Impfung solle v.a. die KH-Kosten einsparen...)?! Wie sehen Sie das? Herzlichen Dank.
Die Rotavirus-Impfung wird derzeit von der STIKO empfohlen, in Frankreich wurde die Impfempfehlung wegen der berichteten Fälle von Invagination zurückgezogen. In Deutschland plant das Paul Ehrlich Institut eine größere Studie, um den bisher keineswegs nachgewiesenen Zusammenhang der - sehr seltenen - Invagination mit einer Rota - Impfung zu studieren. Derzeit gibt es dazu keine wirklich gesicherten Erkenntnisse. Ich denke, man kann die Impfung weiter entsprechend den Empfehlungen durchführen. Auch das Nicht-Impfen hat ja ein Risiko, das der Erkrankung. Ich rate Ihnen, dies nochmals mit Ihrer Ärztin zu besprechen und dann selbst zu entscheiden. (Meine eigenen Kinder würde ich impfen) Gruß, Ulrich Wahn
Ähnliche Fragen
Sehr geehrter Herr Dr.Wahn, mein Baby(14 Monate alt) wurde bisher zweimal mit Vaxneuvance geimpft, im Rahmen der Grundimunisierung. Die dritte Dosis steht uns vor noch, wir haben aber wegen Umzug die Praxen gewechselt. Bei der neuen Ärztin gibt es nur Prevenar 13 vorrätig. Darf so eine "Vermischung" der Impfstoffe sein? Ist es unbedenklic ...
Hallo Hr. Prof. Dr. Med. Wahn , unser Sohn (4 1/2) Monate war stationär im Krankenhaus , da er schlecht getrunken hatte . Man sagte uns das organisch alles in Ordnung sei , er habe Regulationsstörungen. Nun habe ich soeben den Entlassbroef erhalten. Dort ist ersichtlich , dass der CRP Wert erhöht bei 37.7 liegt . Wir wurden hierauf nicht hingew ...
Guten Morgen Herr Dr. Wahn, mein Baby kommt Ende Januar zur Welt. Es ist mir sehr wichtig mein Baby direkt nach der Geburt gegen RSV impfen zu lassen ( Wirkstoff Beyfortus) Nun habe ich gelesen das dies ein monoklonaler Antikörper ist. Ich muss aufgrund meiner Colitis Ulcerosa die ganze Schwangerschaft über Ustekinumab spritzen ( ...
Hallo, heute war ich beim Facharzt. Dieser stellte aufgrund seltener autoimm. Nierenerkrankung fest, dass ich wieder über 6000 mg Eiweiß verliere und die Autoantikörper nicht mehr negativ sind, sondern grenzwertig. In letzter Zeit hatte ich trotz Antibiotika ständig Mandelentzündung. Nach Einnahme der Antibiotika ging es ja dann wieder los ...
Guten Tag Herr Prof. Wahn, Wir wurden am Dienstag gegen Corona geimpft. Da ging es uns allen gut. Ziemlich genau einen Tag später bekam meine Tochter Halsschmerzen. Heute stellte sich heraus, dass sie Scharlach hat und ein Antibiotikum einnehmen muss. Sie startet damit nun etwa 48 Stunden nach der Impfung. Der Kinderarzt meinte, es wäre mögl ...
Guten Tag Herr Prof. Wahn, unser Kinderarzt erzählte mir vor zwei Monaten, dass man nach der Einnahme eines Antibiotikums zwei Wochen bis zur nächsten Impfung warten sollte, da es sonst möglich wäre, dass die Impfung nicht richtig wirkt. Dies liegt wohl an dem Einfluß des Antibiotikums auf die Darmflora und der Beteiligung der Darmflora am I ...
Sehr geehrter Herr Prof. Wahn, meine Tochter ist am 16.07.25 geboren und hat am 17.10. (Alter 13 Wochen) die 6fach Impfung erhalten. Der nächste Impftermin ist dann am 17.12. Meine Eltern möchten uns vorher am 06.12. (Alter 20 Wochen) besuchen kommen. Daher waren sie heute beim Hausarzt für die Keuchhustenimpfung. Diese ist nur als Kombinations ...
Hallo Herr Dr. Wahn, Meine 8-jährige Tochter war schon immer infektanfällig, aber gerade häuft es sich sehr. Sie hatte vor 5 Wochen Corona uns seit dem 4 neue Infekte. Es waren 3 Atemwegsinfekte mit ausgeprägter Erschöpfung, dann war sie zwischendurch ein paar Tage wieder fit und es ging wieder los. Jetzt hat es sie mit einem Magen Darm Infek ...
Sehr geehrter Herr Prof.Dr. Wahn, wie sinnvoll ist eine Windpockenimpfung 12 Tage nach Windpockenkontakt, wenn noch kein Impfschutz besteht? Bisher ist Kind gesund. Vielen Dank!
Vielen Dank für Ihre schnelle Rückmeldung. Das heißt es würde die Windpocken dann nicht mehr mildern und wäre eher kontraproduktiv? Das heißt es bringt nur am Anfang der Inkubationszeit etwas ?