Mavel123
Liebes Hipp-Team, jetzt hat ich die letzten Monate im Rahmen der Beikost den Brei ja immer nach einem gewissen Schema angeboten. Jetzt im Übergang zur Familienkost stellen sich dann ein paar Fragen :). Mein Sohn (9 1/2 Monate) nimmt zur Zeit morgens+vormittags jeweils 120-150 ml Pre und abends mal einen Getreidebrei+Pre oder 1 Brot mit einer Flasche Pre. Ggf. später am Abend noch eine kleine Flasche hinterher. Ansonsten seinen Mittagsbrei (Kartoffel/Gemüse/Fleisch/Fisch/veget) und nachmittags den Getreide Obst Brei entweder selbst gemacht oder von euch. Zum Frühstück nimmt er mal eine Dinkelstange oder etwas Brot..da ist der Appetit noch nicht so groß wegen der Milch. Jetzt sind wir ja mitten im Übergang da kann man doch bestimmt mal mit den Breien wechseln oder? Also mal Milch getreidebrei morgens oder den warmen Mittagsbrei abends wenn wir auch warm essen und dann mittags ein Brot+Gemüse/Obst? Oder sollte man da besser die Routine beibehalten und nicht ständig wechseln? Wie sieht es Nachmittags aus, kann man jetzt auch nur Naturjoghurt +Früchte geben? Wenn ja wieviel+wie oft und wäre das ausreichend oder wäre irgendwas mit Getreide dabei besser wie Getreideflocken rein rühren oder ein Muffin oder Waffel? Darf man bereits etwas Käse/Quark anbieten? Ihr bietet ja auch Gläschen mit Quark an. Oder sollte man zusätzliche Milchprodukte im ersten Jahr lieber lassen wegen dem Eiweiß? Dann würde mich noch interessieren, wie ihr das mit dem Salz seht. Wenn ich mal für ihn selber koche, mach ich das ohne Salz..aber wenn er jetzt mal was von Tisch probiert ist etwas Salz ok? Viele Fragen aber ich hoffe ihr könnt Licht ins Dunkle bringen :) Vielen Dank
Hallo „Mavel123“, Ja, jetzt beginnt ganz allmählich der Übergang zur Familienkost – ein Prozess, den ihr gemeinsam Schritt für Schritt gestalten könnt. Zunächst einmal: Ihr müsst euch nicht starr an einen festen Plan halten. Wenn ihr als Familie abends warm esst, könnt ihr das gerne für euren Sohn übernehmen. Grundsätzlich dürfen die Mahlzeiten auch mal getauscht werden, solange die wichtigen Komponenten über den Tag verteilt erhalten bleiben. Nicht jeder Tag läuft gleich ab – und das ist völlig normal. Viele Kinder kommen in diesem Alter gut mit kleinen Anpassungen zurecht. Wenn du aber merkst, dass dein Sohn einen gleichbleibenden Ablauf bevorzugt, könnt ihr das natürlich berücksichtigen. Ihr als Eltern könnt das am besten einschätzen. Zu den Milchprodukten: Herkömmliche Milchprodukte enthalten viel Eiweiß und können den empfindlichen Organismus eines Babys belasten. Joghurt darf ab und zu als Zwischenmahlzeit zusammen mit Obst angeboten werden – aber bitte nur in kleinen Mengen und nicht als komplette Mahlzeit. Joghurt und Quark sollten im ersten Lebensjahr eher selten gegeben werden. Grundsätzlich gehören normale Joghurt- und Quarkprodukte erst nach dem ersten Geburtstag regelmäßig in den Speiseplan. Bis dahin sind spezielle Babyjoghurts besser geeignet, da sie streng kontrolliert sind und in ihrer Zusammensetzung den Bedürfnissen von Säuglingen entsprechen. Bei unseren HiPP Babyjoghurts sorgt die Kombination aus milder Joghurtcreme und hohem Fruchtanteil dafür, dass das Eiweiß reduziert ist und die Niere nicht belastet wird. Zwischendurch einen HiPP Babyjoghurt zu löffeln, ist also völlig in Ordnung. Beim Käse sind milde Sorten wie Frischkäse, Butterkäse oder junger Gouda in kleinen Mengen ebenfalls möglich. Dann noch ein paar Worte zum Thema Salz: Wenn du für deinen Sohn kochst, lass das Salz einfach weg. Auch bei eurem Familienessen könnt ihr etwas sparsamer würzen – so ist es für ihn besser geeignet. Ihr könnt euch das Essen dann auf dem Teller nachwürzen. Wenn er mal etwas vom Tisch probiert, ist ein wenig Salz kein Problem, nur sollte es nicht zu viel sein. Ich wünsche deinem Sohn ganz viel Freude beim Entdecken der Familienmahlzeiten! Herzliche Grüße Sigrid vom HiPP Elternservice