azu
Hallo, mein Sohn Leonard erhält seit etwa zwei Wochen Beikost. Mittags bekommt er ein Gemüsegläschen und am Nachmittag ein Obstgläschen. Leider isst er jeweils nur etwa 6–7 Löffel und wendet sich danach ab. Rund eine Stunde später verlangt er dann nach einer Flasche mit 200 ml, die er vollständig austrinkt. Meine Frage ist, wie wir die Menge der Beikost steigern können, sodass langfristig auf die Flasche verzichtet werden kann. Vielen Dank.
Guten Tag "azu", schön, dass ihr in die Beikost gestartet seid😊. Man startet - genau wie ihr es gemacht habt - erstmal mit ein paar Löffelchen Gemüsebrei vor der "Mittagsmilch". Biete anschließend immer noch die Milch zum satt Trinken an. Die Einführung fester Nahrung ist für die Kleinen ein großer Schritt. Außerden sind die Kleinen individuell ganz unterschiedlich, wie schnell sie größere Mengen Brei essen. Gehe da ganz im Tempo deines kleinen Leonards voran😊. Die Gemüsesorte kannst du alle 1-2 Tage abwechseln. So lernt dein Kleiner schon früh eine große Vielfalt kennen. Wenn es mit dem Gemüse gut klappt, dann nehmt ihr die Kartoffel hinzu - so etwa nach 1-2 Wochen. Auch wenn dein Kleiner dann schon größere Mengen Gemüse isst, ist die Milch im Anschluss noch wichtig, da Gemüse alleine keine vollwertige Mahlzeit ist. Wenn dein Sohn dann ein Menü (mit Fleisch, Fisch oder vegetarisch) gut schafft (um die 190 g), kannst du auch ein paar Löffelchen Obst zum Nachtisch anbieten. Bis dahin würde ich damit noch warten🙂. Außerdem gilt die Mahlzeit, wenn ein ganzes Menü gegessen wird, als eingeführt und die Milch im Anschluss ist dann nicht mehr notwendig. Gerne kannst du dich auch an unserem Ernährungsplan orientieren: www.hipp.de/beikost/ratgeber/ernaehrungsplan/ Gut zu wissen: Bald findet wieder unser Beikost-Webinar statt. Vielleicht ist das ja was für dich: www.hipp.de/hipp-webinare/beikost-webinar-mit-hipp/ Dir und deinem Kleinen wünsche ich alles Liebe!🥰 Herzliche Grüße Sophia vom HiPP Elternservice